Christians Fotoblog

Photographie | digitale Bildbearbeitung
Tabletop

Maki-Sushi (vegan)

Maki-Sushi wird traditionell u. a. mit Gemüse (z. B. Karotte – ninjin -, Gurke – kappa – und Avocado) oder Tofu gefüllt und kann daher schon per se vegan sein. Grund genug, einmal ausgiebig im asiatischen Lebensmittelgeschäft in Lüneburg zu bummeln und ein paar noch benötigte Zutaten einzukaufen.

Zutaten

  • Sushi-Reis (250 g ergeben ca. 700 g fertigen Reis, der locker für sechs Maki-Rollen bzw. sechs Nori-Blätter ausreicht)
  • Reisessig
  • Nori-Blätter
  • Für die Füllungen: Tofu, Avocado, Shii-Take-Pilze, Paprika, Gurke, Karotte, Sesam
  • Sojasauce, Agavendicksaft, Erdnusscreme
  • Beilagen/Saucen: Wasabi (japanischer Meerrettich), Gari (für Sushi eingelegter Ingwer), Erdnusssauce (Erdnusscreme, Sojasauce, Reisessig, Agavendicksaft, Sesam)

Zubereitung

  1. Sushi-Reis bitte möglichst streng nach Anleitung (s. Packung) kochen, säuern und abkühlen lassen.
  2. Tofu und Gemüse für die Füllungen in Streifen schneiden.
  3. Tofustreifen in passenden Ölen (z. B. Sesamöl) anbraten.
  4. Nori-Blatt auf Makisu (Bambusmatte zum Rollen) legen, Reis auftragen und Füllung auflegen (s. Fotos oben).
  5. Das Blatt behutsam aufrollen, zum Schluss etwas festdrücken.
  6. Rolle mit scharfem (!) Messer in mundgerechte kleinere Rollen zerschneiden.
  7. Für die Erdnusssauce (toll als Dip!) ca. drei EL Erdnussbutter (cremig) nach Geschmack mit Sojasauce (salzig), Reisessig (sauer), Agavendicksaft (süß) verrühren und mit etwas Sesam toppen.

Tipp: Kleine Schüssel mit Eiswasser bereithalten, dem ein Schuss Rerisessig zugesetzt wurde. Darin Messer und ggf. Finger reinigen, wenn der klebende Reis irgendwann stören sollte.

Lecker und gesund essen

In den letzten Wochen und Monaten haben wir trotz des nicht immer optimalen Wetters viel fotografiert und viele leckere vegane Sachen gekocht – und die dann ebenfalls fotografiert. Ok, fangen wir mal mit dem Essen an – Katzenfotos folgen…

Alle Fotos mit Canon EOS 30 D + EF-S 60 mm Macro USM, Av: 2.8 – 8, ISO: 100 – 200, teils mit Blitz

War eine schöne Übung in Sachen “Food-Photography”, wobei alle Fotos spontan und ohne große Vorbereitung entstanden sind (sieht man ihnen freilich an – nicht umsonst gibt es sogar “Food-Designer”).

Mit den Resultaten bin ich nur eingeschränkt zufrieden – soweit es die Fotos angeht, das Essen war jeweils sehr lecker, Quellen der Rezepte sind zu jedem Foto angegeben (einfach Infos mit dem kleinen “i” einblenden).

Sollte ich jemals ein Kochbuch oder nur einen Kochblog illustrieren müssen, würde ich da anders rangehen, z. B. nicht blitzen, die Spitzlichter stören einfach zu sehr.

 

Kürbissuppe

Kann gut sein, dass ich das Rezept hier schon einmal gepostet habe – egal: Lecker ist die Suppe immer noch und passt gut zu kalten Herbsttagen:

Zutaten

(für zwei Personen – oder eine mit viel Appetit):

  • ein gutes Pfund Kürbis (Hokkaido ist perfekt – muss nicht geschält werden)
  • 1/2 l Gemüsebrühe
  • eine (Gemüse-)Zwiebel
  • eine Schote Chili (rot)
  • ein ordentliches Stück Ingwer (so Hasel- bis Walnussgröße)
  • einen Stengel (oder neu: Stängel) Zitronengras
  • etwa 250 ml Orangensaft (nicht im Bild)
  • einen guten Schuss Hafer- (neutraler) oder Sojasahne (zur Not auch Haferdrink)

Zubereitung

  1. Zwiebel würfeln und in etwas Butter glasig andünsten,
  2. Kürbis zerlegen, entkernen, würfeln (der Hokkaido muss nicht geschält werden – sehr praktisch) und zugeben,
  3. Gemüsebrühe, Zitronengras, geschälten und klein gewürfelten Ingwer sowie entkernte und zerkleinerte Chilischote ebenfalls hinzufügen und aufkochen,
  4. nach etwa 15 Min. Kochzeit den Stengel Zitronengras hinausnehmen,
  5. Orangensaft hinzufügen,
  6. Pürierstab zücken und alles fein pürieren,
  7. Hafersahne oder Haferdrink zum Abrunden hinzufügen, nochmal gut umrühren und…

…guten Appetit :)!

Nachtrag: Habe die Mengenangaben oben noch etwas korrigiert: Werden etwa 250 ml Orangensaft zugegeben, kann die Menge der Brühe reduziert werden (es sollten etwa 750 ml Flüssigkeit zugegeben werden). Das Mischungsverhältnis kann man natürlich nach Geschmack variieren. Auch sind die Mengenangaben natürlich kein “Dogma”, sondern allenfalls Richtwerte.

Nachtrag 2: Wem die Zitrus-/Ingwernote zu dominant ist, reduziert Ingwer- und O-Saft entsprechend und erhöht ggf. den Brüheanteil. Auch das Zitronengras kann ggf. weggelassen werden. Ist alles Geschmackssache…

Nachtrag 3: Rezept in der Zwischenzeit “veganisiert”, aber Hafer- oder Sojasahne tun es definitiv auch.

Apropos: Colorkeys sind auch immer Geschmackssache – hier eine Variante:

Herausgerissene Herzen… ;)

Ein kleines Tabletop-Projekt

Eigentlich wollte ich nur mal kurz die neue SVA (*unschuldig flöt*) meiner 300D testen – da kamen mir die beiden ausrangierten Pentium-CPUs gerade gelegen.

Pentiums mit SVA aufgenommen

S/W-Version

Im Ergebnis konnte ich keinen signifikanten Unterschied zwischen der mit und der ohne SVA aufgenommenen Variante des Fotos ausmachen. Wahrscheinlich spielt das durch den Spiegelschlag verursachte Verwackeln bei dem Abbildungsmaßstab noch keine groöe Rolle?!

Wie immer oft gilt: Ein Klick auf die Fotos oben führt zu größeren Varianten in der fc.