Christians Fotoblog

Photographie | digitale Bildbearbeitung
Kaninchen

Paulinchen

 

Video-Zusammenfassung der Vergesellschaftung unserer drei Zwergkaninchen (Karlchen, Lissy und Speedy) am 05.03.2017 mit der kleinen Häsin Paulinchen.

Am 04. März haben wir Paulinchen aufgenommen und am 05. März mit unseren Wackelnasen Karlchen, Lissy und Speedy zusammengeführt. Die Vergesellschaftung von Zwergkaninchen mag wie eine Wissenschaft für sich erscheinen, ist aber keine Zauberei, beachtet man ein paar simple Regeln: Ein neues bzw. für die anderen Tierchen noch fremdes Kaninchen einfach so in das von der Gruppe schon besetzte Revier zu setzen ist keine gute Idee – da ist Stress vorprogrammiert. Eine Vergesellschaftung sollte daher immer auf “neutralem Boden” stattfinden – doch nicht immer verfügen Kaninchenhalter über Ausweich- oder sonst neutrale Gehege. Allerdings lassen sich vorhandene Gehege recht gut “neutralisieren”. Und genau sind wir vorgegangen:

1. Das Gehege haben wir komplett geräumt, also die drei Bewohner in den Außenbereich gelassen, auch die Katze (Nelly) hinauskomplimentiert und schließlich alle Hütten und anderen Verstecke entfernt (auch um das Verletzungsrisiko bei dem bevorstehenden Herumgerenne im Gehege zu minimieren).

2. Den abwaschbaren Boden des Geheges hat Janette gründlich gereinigt, Essigwasser kann dabei helfen, den Geruch der bisherigen Bewohner zu neutralisieren. Dann haben wir nur einen frischen, recht geräumigen Karton als Versteck, den “Unterbau” ohne Frontklappe und zwei “Köttelkisten” (Unterteile von Käfigen) bereitgestellt. So war das Gehege auch für Karlchen, Lissy und Speedy praktisch wieder “wie neu”.

3. Schließlich haben wir noch an verschiedenen Stellen Futter ausgelegt und dann konnte es schon losgehen: Zuerst durfte Paulinchen in ihr neues Zuhause und sich dort erst einmal alleine gründlich umschauen.
Dann haben wir die drei anderen Zwerge dazugelassen und… – aber seht selbst.

Achtung: Einige Bilder könnten (kleinere) Kinder verstören und zu Fragen veranlassen, die ihre Eltern ggw. vielleicht noch nicht beantworten möchten (sagt ggf. halt, die Kaninchen machen eine Polonaise oder so… 😉 ).

Viel Spaß! Am Rande bemerkt: Wir fangen mit “Episode 5” an, weil die Vergesellschaftung von Zwergkaninchen ein sehr wichtiges Thema ist. Die Prequels folgen dann nach und nach

Winterkatze

Nelly ist erfreulich winterfest – nun ja, zumindest für 10-15 Min., dann möchte sie wieder rein und vor den Kamin. Den Gartenvögeln und Wackelnasen kommt das sehr gelegen, zumindest haben Karlchen, Lissi und Speedy nicht wirklich Lust, der Katze ständig Asyl zu gewähren:

Auch Chili, der dreiste Kater aus der Nachbarschaft (Foto 1) kann es nicht lassen, hatte heute aber Pech.

Den Anblick im Garten finde ich immer noch etwas schräg: Bäume und Büsche sind z. T. noch grün (!), aber schon mit Schnee bedeckt (der bis heute aber fast schon wieder weggetaut ist).

Hier noch ein paar “Outtakes”:

Catwalks für Kaninchen

Heute haben wir dem ‘ninchenheim ein Upgrade verpasst und ein paar “Catwalks” für unsere Zwergkaninchen angebracht. Sie nutzen sie bereits fleißig und es würde uns nicht wundern, wenn Katze Nelly die Catwalks ebenfalls bald für sich entdecken würde.

Aber erstmal hat die Katze sich im frischen Nest – naja, eigentlich der “Köttelkiste” der Kaninchen – eingenistet…

Alle Fotos mit einem LG G5 teils mit dem Superweitwinkel aufgenommen und mit Photoshop CC auf Blogmaße skaliert.

Selfies mit Karlchen

Wollte eigentlich nur kurz die Kameras meines neuen LG G5 testen. Karlchen hat den Spaß gerne mitgemacht.

Alle Bilder habe ich dann noch kurz mit einer App nachbearbeitet – da fragt man sich dann schon, warum man noch einen Haufen Kohle in eine D-SLR und Optiken, Lightroom sowie Photoshop inverstiert, wenn man inzwischen schhon mit einem Mobil-“Telefon” (sic!) solche Fotos aufnehmen kann… 😉

Ok, für mich bedeutet das, D-SLR und Zubehör zücken und noch einen draufsetzen, um den Abstand wieder etwas zu vergrößern.

 

Schneetreiben im Garten

Pünktlich zum Jahresbeginn wird es dann doch noch Winter: Die Gartenvögel geben sich am Futterplatz die Klinke in die Hand, die Zwergkaninchen stauben die Reste ab – und Nelly hat wie immer alles im Blick…

Schön zu beobachten, wie die kleineren Vögel sich direkt an der Futterflasche bedienen, die größeren (Amseln und Tauben) dagegen die aussortierten Körner am Boden aufpicken – zumindest solange ihnen die Zwergkaninchen nicht zuvorkommen.

Nelly hatte von ihrem Katzenhaus aus alles im Blick – und keine Chance, an Vögel heranzukommen, denn den Zaun zum Kaninchenfreigehege überklettert sie zum Glück (noch) nicht.

Alle Fotos mit: Canon EOS 600D mit EF 55-200 mm f/4.5-5.6 bei Blende 5.6 und ISO 1600

Wollte gerne mehr Aufnahmen von Vögeln im An- oder Abflug aufnehmen, aber das ist mit dieser Gurke von Optik echt ein Glücksspiel…

Erdarbeiten

Unsere Erdnickel und Wühlninchen, zumal inzwischen durch Lissy und Speedy unterstützt, haben es nun endgültig übertrieben: Verglichen mit ihren Tunneln und Höhlen sind die Höhlen von Isengard ein schlechter Witz.

Bevor sie den Minen von Moria Konkurrenz machen und am Ende noch einen Balrog aufscheuchen, hat Janette alles wieder zugeschüttet und fein geglättet. Nun können die kleinen Buddler gerne von vorn beginnen.

Spaß beiseite: Ist schon irre, wie schnell die kleinen Kerlchen enorme Erdmassen bewegen können. Inzwischen konnten wir den Erdbereich aber kaum mehr halbwegs sicher durchqueren, da wirklich alles mit Gräben durchzogen und untertunnelt war. Und bevor wir uns die Knochen brechen, sollen die kleinen Wühler lieber eine neue Runde einlegen – wäre sonst auf Dauer auch langweilig…

‘ninchenheim 2015

Das im Herbst 2014 neu errichtete ‘ninchenheim nimmt langsam Form an: Den Tierchen gefällt es sichtlich. Und während Karlchen, Speedy und Co. den Tiefbau übernommen haben, kümmern wir uns um den weiteren Ausbau des Geheges: Nun haben die Kaninchen ihre eigene Stereoanlage und etwas Partybeleuchtung bekommen. Die innere Rückwand – zumindest die rechte Hälfte – haben wir in einem netten Kiwi-Ton gestrichen.

Den Außenbereich (Freilauf unter Aufsicht – meist der Katzen) haben wir vergrößert und mit einem weniger auffälligen grünen Zaun eingehegt. Ab und zu bekommen die Kaninchen dort dann ein paar Leckerchen.

Das Flachdach des Stallbereichs ist üppig begrünt (schütz vor Nässe, kühlt – und sieht recht schick aus) und an der Rückwand haben wir inzwischen einen Hochgarten angelegt – womit wir beim nächsten Thema wären…

Kaninchen-Couture

Lissi im Body

Lissi im Body

Lissi im Body (II)

Lissi im Body (II)

Lissi im Body (III)

Lissi im Body (III)

Weniger Modenschau als vielmehr ernster Hintergrund: Lissi litt regelmäßig unter Scheinschwangerschaften – verbunden mit unangenehmen Nebenwirkungen. Um ihr und der ganzen Gruppe das (Zusammen-)Leben zu erleichtern, ließen wir sie kastrieren. Zum Schutz bzw. damit sie sich nicht selbst die Fäden zieht, bekam sie nach der OP einen passenden Body…

Schneenickel

Immerhin an einem Tag (!) im Januar – am 24. – hatten wir dann doch etwas Schnee im Garten. Unsere Wackelnasen hat das nicht gestört – im Gegenteil: Zwergkaninchen mögen Schnee :)! Für Lissi und Speedy war es der erste, aber hoffentlich nicht der letzte Ausflug in den Schnee.

Tunnelbauerin Lissi

Lissi lebte bislang in einem Käfig und hatte nur selten Gelegenheit, ein wenig im Garten auf dem Rasen zu laufen. Kaum aber ist sie bei unseren Wackelnasen eingezogen, begann sie wie selbstverständlich zu graben. In kürzester Zeit hat sie verschiedene Tunnel im Außenbereich des ‘ninchenheims angelegt – wobei ihr Karlchen und Speedy wohl tatkräftig zur Seite standen. Lissis Grabetechnik ist dabei sehr interessant zu beobachten: Sie benutzt ihre Schneidezähne wie eine Art Spitzhacke, lockert den Boden damit zuerst und beginnt danach mit den Pfötchen zu scharren – sehr effizient und effektiv.

Winsener Wackelnasen

Ab sofort halten wir vier Wackelnasen: Gestern kam die kleine Lissi (ca. 2,5 Jahre alt, etwa Karlchens Alter) hinzu und heute noch der kleine Speedy (Mix aus Rex- und Wildkaninchen) dazu. Er wiederum sieht Stupsi recht ähnlich – naja, bis auf die Ohren… 😉

Das als kleiner Ausblick – demnächst mehr von den zum Glück sehr schön gelaufenen Vergesellschaftungen und aus dem Alltag der vier Wackelnasen.

‘ninchenheim 2014

(Zwerg-)Kaninchen auch nur halbwegs artgerecht zu halten, ist nicht einfach – aber machbar. Anlässlich unseres Umzugs haben wir daher frühzeitig mit der Planung eines neuen Heims für unsere beiden Zwergkaninchen begonnen. Nach Vorarbeiten Anfang August und einer sich über vier Wochenenden erstreckenden Bauphase von rund acht Tagen konnten die beiden dann ihre neue Stall-Gehege-Kombination beziehen:

Da die beiden ganzjährig darin gehalten werden sollen, haben wir uns für die Kombination aus Stallbereich mit Fenstern und erhöhtem, isoliertem Boden sowie überdachtem Freigehege mit ordentlich Fläche zum Buddeln entschieden.

Planung und Bau des ‘ninchenheims beschreibe ich in den folgenden Artikeln genauer.

Hier noch ein paar lesens- und sehenswerte Seiten rund um die Kaninchenhaltung:

Karlchen und Stupsi

Zwei meiner Lieblingsmotive aus der vorangehenden Serie Erdnickel und Wühlninchen, die ich in Lightroom 4 entwickelt und danach mit Photoshop weiter bearbeitet habe.

Erdnickel und Wühlninchen

Ok, Zwergkaninchen graben gerne – kein Thema, wussten wir vorher. Wie *schnell* die allerdings ein ganzes Tunnelsystem anlegen können, war uns nicht bewusst, aber zum Glück haben wir das Außengehege auch auf der Unterseite gut gegen Ausbrüche geschützt (unter einer ca. 30-40 cm dicken Bodenschicht haben wir eine Drahtschicht und zusätzliche Sicherungsmaßnahmen eingebaut).

Die Fotos aufzunehmen hat großen Spaß gemacht, denn Karlchen und Stupsi sind wirklich drollig, aber schnell, das muss man ihnen lassen.

Daher folgender Tipp: Wenn die Lichtverhältnisse – wie hier – konstant sind: Einmal sauber messen, Kamera auf manuelle Belichtung schalten, die ermittelten Werte eingeben und dann nur noch auf den richtigen Moment warten… Jedes Motiv einzeln anmessen und dann erst auslösen halte ich in solchen Situationen für unsinnig – außer in Momenten, wo die Tiere ruhig verharren, aber die stellten hier die absolute Ausnahme dar.

Lustig fand ich auch die – aus naheligenden Gründen – von mir auf Lu Zifer getaufte schwarze Katze aus der Nachbarschaft: Die saß ganz gespannt vor dem Gehege, konnte an die Kaninchen aber nicht herankommen, so dass die sich dadurch auch nicht nachhaltig stören ließen.

 


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