Christians Fotoblog

Photographie | digitale Bildbearbeitung
Projekte

Steinmarder mit Nachwuchs – Episode 1

Von April bis Juni haben wir die – äh: intensiven – Marder-Aktivitäten auf unserem Hausdach mit einer Wildkamera dokumentiert. Hier die erste Episode (22.04.-01.06.2016):

Die anderen Episoden folgen…

Videoschnitt und -effekte mit Nero Video 2016, Bildbearbeitung mit Photoshop CC

Mauserei

Fauler Zauber

Osterurlaub, Aprilwetter – und die Katzen haben auch nur wieder Unfug im Kopf… 😉

Aber Scherz beiseite: Viele neue Fotos warten nur auf ihre Bearbeitung und Veröffentlichung. Zudem droht naht das große Jubiläum. Dazu bald mehr…

‘ninchenheim 2014

(Zwerg-)Kaninchen auch nur halbwegs artgerecht zu halten, ist nicht einfach – aber machbar. Anlässlich unseres Umzugs haben wir daher frühzeitig mit der Planung eines neuen Heims für unsere beiden Zwergkaninchen begonnen. Nach Vorarbeiten Anfang August und einer sich über vier Wochenenden erstreckenden Bauphase von rund acht Tagen konnten die beiden dann ihre neue Stall-Gehege-Kombination beziehen:

Da die beiden ganzjährig darin gehalten werden sollen, haben wir uns für die Kombination aus Stallbereich mit Fenstern und erhöhtem, isoliertem Boden sowie überdachtem Freigehege mit ordentlich Fläche zum Buddeln entschieden.

Planung und Bau des ‘ninchenheims beschreibe ich in den folgenden Artikeln genauer.

Hier noch ein paar lesens- und sehenswerte Seiten rund um die Kaninchenhaltung:

Zickenkrieg

Unsere beiden Katzenkasper mal wieder – nun zieht es sie in die Höhe: Klar, Katzen handeln strategisch und je höher sie hinauf gelangen, umso besser – ein Kühlschrank z. B. lässt sich sehr gut verteidigen…

Nur zur Klarstellung: Buffy leidet mitnichten unter Blähungen, es handelt sich vielmehr um eine Art Running Gag und zugleich die Verbeugung vor einem meiner absoluten Lieblingscomiczeichner – André Franquin – und einem seiner meines Erachtens besten Alben: Schwarze Gedanken.

Auch sonst enthalten die Gedanken und Dialoge der Katzen die eine oder andere (kulturelle) Anspielung – viel Spaß!

 

Cinemagramm

Am letzten Urlaubstag konnten wir endlich ein lange geplantes Projekt angehen: Wir – Janette hinter, ich vor der Kamera – haben ein Cinemagramm aufgenommen, das den üblichen verrückten einen Wissenschaftler in seinem Labor aus dem vorigen Jahrhundert zeigt (bitte der Datei die nötige Zeit zum Laden geben – ich arbeite an einer kleineren Version):

Chemie I

Weitere Cimemagramme werden folgen, wenn ich die Animationen für das Web optimiert habe.

Portfolio im Pictures Magazin

In der aktuellen Ausgabe 2013/8 des Pictures Magazin ist auf S. 50 ff. ein Portfolio mit Arbeiten von mir erschienen:

Pictures Magazin 2013/08

Christian Behrens – Ein Jurist zeigt seine mysteriösen Infrarot-Fotos
(Pictures Magazin Nr. 2013/08, S. 50 ff)

Vorschau:
S. 50/51

Skyrim-Comics

Das Rollenspiel Skyrim bietet bereits in der unmodifizierten Fassung fantastische Grafiken. Nutzer leistungsfähiger PCs sollten aber einmal einen Blick auf die zahlreichen Modifikationen (“Mods”) für Skyrim werfen, denn inzwischen sind zahlreiche, die Grafik des Spiels noch erheblich verbessernde Mods erschienen. Ob realistischere Lichtverhältnisse in Dungeons, hochauflösende Texturen, schöner anzusehendes Wasser usw. usf.

Ursprünglich wollte ich nur ein paar Screenshots als Demos für einzelne Verbesserungen aufnehmen. Manche der aufgenommenen “Bilder” schrien angesichts der abgebildeten Situationen aber fast schon nach etwas Text dazu, also habe ich ein paar kleine Skyrim-Comics daraus gebastelt (lässt sich leicht mit Photoshop umsetzen: Sprechblasen-Form dazu, Text einfügen und fertig).

Beim Texten zitierte ich wild Literatur und andere Spiele – wer bei einzelnen Texten also eine Art Deja Vu hat, dürfte im Zweifel richtig damit liegen. Viel Spaß!

 

Kürbisrisotto

Rezept nach Björn Moschinski

Achtung: Ein Klick auf das kleine “i” oben links in den Fotos blendet die Erläuterungen zu den einzelnen Arbeitsschritten ein (und auch wieder aus).

Zutaten

  • ca. 1/2 Hokkaido-Kürbis (muss nicht geschält werden)
  • Für die Marinade:
    • 2 EL Olivenöl
    • 1/2 TL Thymian
    • 1/2 Currypulver
  • 50 g Alsan (sehr gute Margarine, veganer Butterersatz)
  • 220 g Risottoreis
  • 1 Karotte
  • 1 Zwiebel
  • 1/2 Knoblauchzehe
  • 1 Stange Zitronengras
  • 150 ml Weißwein
  • 800 ml Gemüsebrühe
  • 40 g Würzhefeflocken
  • 75 ml Sojasahne
  • 4 EL Kürbiskerne

Zubereitung

  1. Kürbis, halbieren, entkernen. Zwei schöne große “Ringe” (s. Fotos) abschneiden, den Rest in nicht zu große Würfel schneiden.
  2. Die Ringe mit Olivenöl, Currypulver, Thymian, Salz und Pfeffer marinieren.
  3. Karotte putzen, Zwiebel und Knoblauch schälen und alles in feine Würfel schneiden.
  4. Alsan in einem Topf auslassen und den Reis darin anschwitzen, bitte nicht dunkel werden lassen.
  5. Die Kürbis-, Karotten-, Zwiebelwürfel und den Knoblauch hinzufügen.
  6. Zitronengras mit Messerrücken andrücken, damit der Saft besser austritt, dann ebenfalls hinzugeben.
  7. Mit Weißwein ablöschen und unter ständigem Rühren einkochen.
  8. Eine Kelle Gemüsebrühe hinzugeben und einkochen lassen, dann den Rest der Brühe kellenweise hinzugeben und immer wieder einkochen lassen, bis der Reis gar ist (bei mir dauerte das ca. 20 Min.).
  9. Spätestens jetzt das Zitronengras entfernen (es soll nur eine Weile mitkochen, nicht mitgegessen werden).
  10. Abschließend Würzhefeflocken und Sojasahne hinzufügen und alles mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  11. Die Kürbisringe in einer heißen Pfanne kurz anbraten und dann bei mittlerer Hitze durchgaren.
  12. Den Risotto darin auf einem Teller anrichten und mit angebratenen Kürbiskernen garnieren.
  13. Dazu ein halbtrockener Riesling – guten Appetit :)!

Das von mir leicht abgewandelte Rezept entstammt dem Buch

Vegan kochen für alle

von Björn Moschinski:

Infrarot Timelapse

14000 in 5 Jahren

Am 30. Juli hatte ich einmal mehr einen Tausender voll: Seit Mai 2005 (bzw. erst seit Nutzung des Blogcounters) konnte ich nunmehr über 14.000 Zugriffe zählen.

Verglichen mit anderen Seiten ist das nicht viel (durchschnittlich 2800 Zugriffe im Jahr, also ca. 7-8 pro Tag), für eine private Fotoseite aber auch nicht so schlecht. Die Tendenz ist jedenfalls steigend und ich bin gespannt, wie sich das weiter entwickelt…

Apropos Weiterentwicklung: In der letzten Zeit habe ich mich verstärkt den fotoARTisten bzw. unserer neuen Website gewidmet, auf die nun auch von hier aus (s. Menu oben) verlinkt wird. In welchem Verhältnis Blog und Website künftig zueinander stehen werden, ist mir selbst allerdings auch noch nicht ganz klar. Sicher ist nur, dass beide Seiten weiter bestehen werden.

Bei der Gelegenheit: Besteht Interesse an bestimmten fotografischen Themen, die ich hier im Blog einmal behandeln könnte? Bin für Vorschläge stets offen!

P.S.: Für ein Fotoprojekt (Ende August) suchen wir noch ein möglichst weißes Kaninchen. Keine Sorge: Dem Tier wird nichts passieren und wir würden es auch in seiner gewohnten Umgebung ablichten, so dass es nicht irgendwohin verfrachtet werden müsste.

Fotoartisten

Die Public-Beta ist online, bald folgt der RC1 – watch out…

Mal ganz abgesehen von meinem Hauptjob hat mich das Projekt (und das hier) ganz gut beschäftigt, aber bald geht es auch hier weiter: Neue Infrarotfotos sind im Kasten und die Katze war zuletzt auch in Hochform :)…

Castor 2008 – Rückblick

Kann es nicht ändern, aber auch und gerade als Wahllüneburger, dessen (alte) Heimat bereits in den späten 60er Jahren zum Atomklo umgewidmet wurde, muss ich mal wieder kurz politisch werden – aber keine Angst: Es gibt auch Fotos zu sehen…

Nur am Rande: Seit einiger Zeit ist der heimatliche Atomlokus wohl verstopft, so dass der Mist den Menschen dort nun übel aufsteigt (Monitor-Beitrag dazu).

Aber zurück ins Wendland: Genau vor einem Monat sind wir zu viert von Lüneburg aus über Dannenberg zur großen Kundgebung nach Gorleben gefahren. Unmittelbar danach konnte und wollte ich nichts zu den Vorgängen rund um den jüngsten Castor-Transport schreiben, weil sich meine erste Wut erstmal legen sollte. Vergebliche Liebesmühe: Getreu dem Motto: “Was lange gährt, wird endlich Wut” bekomme ich auch heute noch einen dicken Hals, wenn ich daran zurückdenke. Nur ein Beispiel bzw. nur mal eine Verständnisfrage: War es wirklich notwendig, dass sich Polizisten am Rande einer erwiesenenermaßen friedlichen Kundgebung, an der auch viele Familien mit (kleinen) Kindern teilnahmen, mit Schlagstock griffbereit in der offenen Jacke martialisch in Pose setzten? Zugegeben: Eine rhetorische Frage, aber soviel einmal zum Thema Deeskalationsstrategie der Polizei

Hier nun ein paar Eindrücke von unserer ersten Zwischenstation – der

Esso-Wiese in Dannenberg

Von Dannenberg aus ging es dann weiter zur

Kundgebung in Gorleben

Soviel noch zum Castortransport 2008.

Weitere Informationen (auch zu Strom aus alternativen Quellen) unter:

Demnächst dann wieder eine neue Geschichte mit (m)einem Eichelhäher…

Neues Tutorial: Cyanotypie – I

Wie angekündigt, habe ich soeben ein erstes Tutorial zum Blaudruckverfahren (Cyanotypie) veröffentlicht, in dem ich das Ansetzen der lichtempfindlichen Lösung sowie das Behandeln des (Foto)Papiers damit beschreibe.

Das Tutorial ist großzügig bebildert. Die Fotos habe ich alle mit einer Canon EOS 30D mit dem EF-S 60 mm 1:2.8 (Makro) und dem Speedlite 430 EX aufgenommen.

Die Teile zwei und drei Folgen demnächst – viel Spaß!

Cyanotypie (Teaser)

Endlich habe ich es geschafft, mich einmal ausführlich mit einem alten fotochemischen Verfahren zu beschäftigen: Der Cyanotypie (oder: dem Blaudruck).

Die Ergebnisse meiner ersten Versuche…

Sonnenuhr im Kurpark von Lüneburg Grabkreuz auf dem Kirchhof in Kissenbrück (1) Grabkreuz (2)

 

 

 

 

…finde ich zumindest interessant.

Nach einiger Übung sahen die Ergebnisse dann eher so aus:

Stint

Wie genau ich die Cyanotypien hergestellt habe, erkläre ich demnächst an dieser und dieser Stelle…

Nachtrag (09/03/15):

Der erste Teil der Tutorialserie zur Cyanotypie ist veröffentlicht.

And the winner is…

Fotowettbewerb (Fortsetzung)

Heute wurden im Rahmen des Tags des Friedhofs auf dem Zentralfriedhof die Preise verliehen. Dabei habe ich auch endlich erfahren, welches der fünf von mir eingereichten Fotos…

…die Jury überzeugen konnte.

Tatsächlich handelt es sich auch um meinen heimlichen Favoriten:

Besonders hat mich gefreut, dass die Jury das Bild genau so gesehen hat (Komposition, Linienführung, Lichtsetzung usw.) wie ich mir das bei der Aufnahme vorgestellt hatte.

Wird also definitiv nicht die letzte Friedhofsexkursion mit der EOS 310D-IR gewesen sein…

Fotowettbewerb

Tag des Friedhofs 2008

Am 28. September findet auf dem Zentralfriedhof der 3. Tag des Friedhofs statt. Im Vorfeld sollte ein Fotowettbewerb dazu einladen, die Friedhöfe der Hansestadt Lüneburg einmal zu besuchen.

Gut für mich: So konnte ich mich ganz offiziell (und ohne das mich auf Friedhöfen immer gern beschleichende flaue Gefühl in der Magengegend) einmal in aller Ruhe auf den Friedhöfen in der Gegend umsehen und dort auch fotografieren.

Besonders interessierten mich die historischen Grabstätten auf dem Zentral- und dem Michaelisfriedhof. Statt von denen nun aber die üblichen Schnappschüsse anzufertigen, wollte ich sie einmal in ein etwas anderes Licht rücken – in infrarotes, um genau zu sein. Also bin ich am 23. und 24. Juli (schon gut: ist lange her und Blogs leben eigentlich von Aktualität usw., aber es ging nicht eher…) mit meiner umgebauten EOS 300D und dem EF-S 10-22 mm Superweitwinkel in aller Ruhe über beide Friedhöfe gezogen und habe ein paar Aufnahmen gemacht:

Infrarotfotos vom Zentralfriedhof (23. Juli)

Infrarotfotos vom Michaelisfriedhof (24. Juli)

Am Rande…

Was den Wettbewerb angeht: Es war offensichtlich keine schlechte Idee, statt mit der 30D doch lieber mit der umgebauten 300D zu fotografieren:

Fortsetzung folgt…

Infrarotphotographie: Reise durch das Wunderland (II)

9. September 2007 (Lüneburg)

Neulich hatte ich einmal wieder in den Büchern des Blutes geschmökert und mir danach Hellraiser angesehen. Daraufhin fragte ich mich, was Alice im Wunderland wohl so alles erlebt hätte, wäre ihre Geschichte nicht von Lewis Carroll (u. a. auch Fotograf), sondern vielmehr von Clive Barker geschrieben worden…

Hier nun die – immer noch jugendfreie – extended Version der Bildergeschichte in fünf Kapiteln in S/W.

Das “Making of…” zur Serie folgt demnächst.

Viel Spaß!

Kapitel 1: Der Würfel und “Die Box”

Der Würfel und

Der Würfel und

Der W�rfel und �Die Box� (III.)

Der W�rfel und �Die Box� (IV.)

Der W�rfel und �Die Box� (V.)

Kapitel 2: Die Sonnenuhr weist den Weg durch…

Die Sonnenuhr weist den Weg durch� (I.)

Die Sonnenuhr weist den Weg durch� (II.)

Die Sonnenuhr weist den Weg durch� (III.)

Die Sonnenuhr weist den Weg durch� (IV.)

Kapitel 3: …seltsame Welten

�seltsame Welten (I.)

�seltsame Welten (II.)

�seltsame Welten (III.)

Kapitel 4: Durch das Tor, dem Pfad folgend…

Durch das Tor, dem Pfad folgend� (I.)

Durch das Tor, dem Pfad folgend� (II.)

Durch das Tor, dem Pfad folgend� (III.)

Durch das Tor, dem Pfad folgend� (IV.)

Kapitel 5: …erreichen wir letztlich unser Ziel

�erreichen wir letztlich unser Ziel (I.)

�erreichen wir letztlich unser Ziel (II.)

�erreichen wir letztlich unser Ziel (III.)

�erreichen wir letztlich unser Ziel (IV.)

�erreichen wir letztlich unser Ziel (V.)

�erreichen wir letztlich unser Ziel (VI.)

�erreichen wir letztlich unser Ziel (VII.)

�erreichen wir letztlich unser Ziel (VIII.)

�erreichen wir letztlich unser Ziel (IX.)

�erreichen wir letztlich unser Ziel (X.)

�erreichen wir letztlich unser Ziel (XI.)

�erreichen wir letztlich unser Ziel (XII.)

Worauf wartest Du noch? Komm mit mir…!

Infrarotphotographie: Reise durch das Wunderland (I)

9. September 2007 (Lüneburg)

Neulich hatte ich einmal wieder in den Büchern des Blutes geschmökert und mir danach Hellraiser angesehen. Daraufhin fragte ich mich, was Alice im Wunderland wohl so alles erlebt hätte, wäre ihre Geschichte nicht von Lewis Carroll (u. a. auch Fotograf), sondern vielmehr von Clive Barker geschrieben worden…

Hier Auszüge meiner – natürlich jugendfreien – Version als Bildergeschichte in fünf Kapiteln.

Den Anfang macht die ursprünglich gar nicht geplante Farbversion. Bilder in S/W folgen demnächst, ebenso wie das “Making of…” zur Serie.

Viel Spaß!

Kapitel 1: Der Würfel und “Die Box”

Der W�rfel und �Die Box� (III.)

Kapitel 2: Die Sonnenuhr weist den Weg durch…

Kapitel 3: …seltsame Welten

�seltsame Welten (I.)

�seltsame Welten (IV.)

Kapitel 4: Durch das Tor, dem Pfad folgend…

Kapitel 5: …erreichen wir letztlich unser Ziel

Komm mit mir…!

Infrarotfotos auf luminol.desideratum.de

Kleiner Nachtrag zum gestrigen Beitrag: Weitere Fotos von der Tour am 1. August in Farbe und S/W gibt es ab heute auch auf meiner neuen Website zu sehen.

Viel Spaß!

Partyfotografie: Tanzen gehn

21. Juli 2007 / IQ Bar / Lüneburg

Am 21. Juli war es mal wieder so weit: Nachdem ich am Freitag davor mal ganz ohne Kamera, einfach nur so zu Feiern, auf der Party in der IQ Bar war, hatte ich sie am Samstag wieder dabei…

Aufgelegt haben Talismann, Wolf.Gang, beide gemeinsam als “Wollo und Ollo”, Thirdeye und Audios’ex.

Eine gute Vorbereitung ist das A und O jeder Party:

Buddy macht die Getränke klar… ;)

Blaue Filterfolie von Lee vor dem Blitzkopf…

Mit der Filterfolie vor dem Blitzkopf wollte ich den durch die rote Decke bei indirektem Blitzen verursachten Farbstich etwas neutralisieren. Soweit die Theorie – in der Praxis war es dann wohl etwas zuviel des Guten…^^

Bislang viel zu selten auf den Fotos zu sehen: Die Betreiberin der IQ Bar

Die Betreiberin der IQ Bar

Talismann und Wolf.Gang – hier gemeinsam als Ollo und Wollo an den Turntables

Talismann und Wolf.Gang

Das Licht war erneut…

…einfach nur genial :)!

Weniger genial dagegen war es…

…ein Portrait mit einem Superweitwinkel aufzunehmen^^

Er: Mach doch auch mal ein Foto von Dir!

Ich: Ok, warum eigentlich nicht…?

Er [sieht die Kamera genauer]: Ach nein, ist ja eine Spiegelreflex…

Ich: Na und?! *armstreck*, *abdrück*…

Anmerkung: Mein Arm ist natürlich nicht beliebig zu verlängern, also musste ich den extremen Weitwinkelbereich einstellen, damit wir beide noch draufpassen… Oder um ehrlich zu sein: Vor allem, damit wir überhaupt drauf sind, denn ich konnte ja nur so ungefähr zielen… Passte aber gleich beim ersten Versuch :).

Nicht schön, aber selten! Letzteres garantiert, denn wer käme auch sonst auf die Idee, Selbstprotraits mit einem Superweitwinkel aufzunehmen?! Ist ja nicht gerade schulmäßig – aber Spaß muss auch mal sein und zum Glück bin ich ein Freund von Selbstironie :).

Weitere Fotos von der Party gibt es auf meiner neuen Website.

We are machine (I.-V.)

Erstes (Spontan-)Projekt mit der EOS 310D-IR

“We are machine” ist u. a. der Titel eines Tracks auf dem Album Vortex der “Krautrocker” Amon Düül II

Nach den Testaufnahmen (immer nach der alten Regel: “expose to the right – develop to the left” aufgenommen…), kam mir angesichts der Bewässerungsmaschine (?) relativ schnell die Idee zu einem Spontanprojekt, in dem ich die im Ansatz bereits im Foto Märchenwald (?) anklingende Zivilisationskritik noch einmal vertiefend aufgreifen wollte:

We are machine (I.)

We are machine (I.)
Mir kam es hier vor allem auf eine ganz bestimmte Bildwirkung an, die ich durch den Kamerastandpunkt, die Farbgebung und die insgesamt eher “düstere” Stimmung erreichen wollte.

We are machine (II.)

We are machine (II.)

We are machine (III.)

We are machine (III.)

We are machine (IV.)

We are machine (IV.)
Bei aller Zivilisationskritik und der daher ansonsten eher beabsichtigten “düsteren Stimmung”, gefällt mir Variante IV. trotz allem am besten – vielleicht, weil es durch die wärmere Farbgebung doch so etwas wie einen kleinen Hoffnungsschimmer, das Licht am Ende des Tunnels (das natürlich immer auch ein entgegenkommender Zug sein kann…) enthält?

We are machine (V.)

We are machine (V.)

Soviel erst einmal zu meinem ersten Infrarotprojekt. Es wird garantiert nicht das letzte sein :)! Und wenn ich die Kommentare in der fotocommunity zu den Fotos richtig deute, bin ich nicht der einzige, dem die Fotos gefallen…

Zeit

Ausstellung im Wintersemester 2006/’07

Aus dem aktuellen Flyer des Fotolabors der Universität Lüneburg:

Ausstellung der Kursleiter
zum Thema “Zeit”
Eröffnung: 12. Oktober 2006, 17 Uhr
Zeit: 12. Okt. bis 30. Nov. 2006
Ort: Mensa Campus Uni Lüneburg (UC)
In unserer alljährlichen Fotoausstellung widmen wir uns dieses Mal dem Thema Zeit. Wie immer sind dem Team außer der Vorgabe des Themas weder inhaltliche noch gestalterische Grenzen gesetzt. Man darf also auch dieses Mal auf ein vielfältiges Ergebnis gespannt sein.
Die Fotoausstellung “Zeit” findet im Rahmen des gleichnamigen Tritonus-Festivals statt.

Zitat Ende. Und hier meine Beiträge zur Ausstellung:

1822: tick … tick … tick …

Foto: Motiv 1

Auf den ersten Blick simpel – und doch: Ein kleines technisches Meisterwerk, so eine mechanische Armbanduhr. Bereits 1822 waren – jedenfalls tragbare Uhren – nicht wirklich neu (die ersten Taschenuhren wurden bereits um etwa 1500 gebaut). Armbanduhren hingegen sind ein Produkt des 20. Jahrhunderts.
Mangels Taschenuhr habe ich eine Armbanduhr einmal ganz groß aufgenommen: Ein – auf den ersten Blick – überwiegend statisches Motiv. Einzig der Sekundenzeiger scheint in Bewegung zu sein, Minuten- und Stundenzeiger hingegen verharren statisch. Das ist natürlich nicht korrekt: Auch die schreiten stetig und unaufhaltsam voran und wenn wir nur genug Geduld und Muße aufbrächten, sie lange genug im Blick zu behalten, dann nähmen wir das auch wahr. Aber wer mag sich darauf noch einlassen – in unserem veloziferischen (veloziferisch: Von GOETHE als Verschränkung von Velocitas (die Eile) und Luzifer kreiertes Kunstwort. S. dazu OSTEN, Manfred: Alles veloziferisch oder Goethes Entdeckung der Langsamkeit, Frankfurt am Main und Leipzig (Insel Verlag), 2003) Zeitalter?! (Und sie bewegen sich doch…!)
Um die Bewegung des Sekundenzeigers sichtbar zu machen, wurde das Foto fünf Sekunden lang belichtet, wozu stark abgeblendet werden musste. Für die – zwar erhoffte, aber doch nicht sichtbare – Bewegungsunschärfe des Minutenzeigers hat es aber leider nicht gereicht…

Daten zum Foto:
Aufnahmedatum / -zeit: 15.09.2006 / 13:55:16 • Kamera / Objektiv: Canon EOS 300D / EF-S 60 mm 1:2.8
Aufnahmeeinstellungen: Tv (Verschlusszeit): 5 sec. • Av (Blende): 22 • ISO (Filmempfindlichkeit): 100
Wandlung in S/W und Triplex-Tonung (Schwarz / Trumatch 10-a4 / Trumatch 4-e1) mit Adobe Photoshop CS2

12. October 1832 – 12. Oktober 2006: 174 Jahre Neue Landschaftsordnung

Foto: Motiv 2

Während andernorts Taschenuhren gebaut wurden, begann es im Herzogtum Braunschweig langsam aber sicher zu rumoren. Am 6./7. September 1830 schließlich machten die Braunschweiger ihrem regierenden Herzog (KARL II.) unmissverständlich klar, dass er im Land nicht mehr erwünscht war – indem sie ihm schlichtweg sein Schloss unter dem Hintern abbrannten und ihn damit unhöflich aber bestimmt zur doch etwas überstürzten Abreise veranlassten.
Die folgenden Jahre brachten dem Kleinstaat nicht nur die Übernahme der Regierung durch Herzog WILHELM, sondern vor allem die am 12. Oktober 1832 verabschiedete Verfassung: Die Neue Landschaftsordnung (NLO). Ohne hier auf sie im Detail eingehen zu können (stattdessen sei verwiesen auf POLLMANN, Klaus Erich: Die Landschaftsordnung von 1832, in: Werner Pöls / Klaus Erich Pollmann (Hrsg.): Moderne Braunschweigische Geschichte, 1. Aufl., Hildesheim 1982, S. 6-30.): Sie war ihrer Zeit weit voraus! Mit ihrem Inkrafttreten wurde aus dem Herzogtum eine konstitutionelle Monarchie, d. h. auch der Regent war an die Verfassung gebunden, sie enthielt einen Grundrechtskatalog und führte im Ergebnis u. a. dazu, dass die Revolution um 1848 am Herzogtum relativ spurlos vorüber zog. Die Braunschweiger hatten auch keinen Grund, tief gehende Reformen zu fordern: Sie hatten bereits 1832 weitgehend das bekommen, was sie wollten. Sogar der Minister von SCHLEINITZ verblieb im Amt und war damit – soweit mir bekannt – der einzige Minister eines deutschen Territoriums, der um 1848/’49 nicht seinen Abschied nahm oder besser: nehmen musste. Der Herzog selbst regierte auf Grundlage der NLO bis zu seinem Tod am 18. Oktober 1884 und setze – im Zusammenwirken mit seinen fachlich durchweg überaus kompetenten Ministern – u. a. einige recht erfolgreiche Reformvorhaben in die Tat um.
Dem Herzog und vor allem der Neuen Landschaftsordnung zum 174jährigen Jubiläum ihrer Verabschiedung ist das Foto gewidmet.

Daten zum Foto:
Aufnahmedatum / -zeit: 15.09.2006 / 12:27:00 • Kamera / Objektiv: Canon EOS 300D / EF-S 60 mm 1:2.8
Aufnahmeeinstellungen: Tv (Verschlusszeit): 1/3200 sec. • Av (Blende): 2.8 • ISO (Filmempfindlichkeit): 100

2022: M I N U T E M A N

Foto: Motiv 3

Geklont auf dem Wasserplaneten Domino (oder so ähnlich), gingen nach Ausräumen der letzten ethischen Bedenken 2022 die ersten M I N U T E M E N in Serie. Kostengünstig in der Unterhaltung, konnten sie rund 22 Stunden am Tag arbeiten und waren voll multitasking- und sogar hyperthreadingfähig.
Auf ein ethisches Sub-Programm konnte dabei ebenso gut verzichtet werden (wäre angesichts ihres weit überwiegend erfolgenden Einsatzes in den Führungsetagen von Politik und Wirtschaft auch eher hinderlich gewesen…) wie auf ein auf den höheren Energieumsatz abgestimmtes Herz-Lungen-System, so dass sie regelmäßig pünktlich noch vor Eintreten in den Ruhestand buchstäblich ausbrannten. Schade eigentlich…
Aber genug des Lesens im Kaffeesatz: Beim Thema Zeit kamen mir spontan Melodie und Text von Minuteman in den Sinn. Ein bereits 1995 in weiser Voraussicht von Dance Or Die veröffentlichtes Lied, in dem A.N.G.O. (keys/programming) und WAGNER (vocals/lyrics) den Minutemen einen Spiegel vorhalten. Dabei fragen sie, ob der (einzige) Sinn des Lebens tatsächlich darin liegt, 22 Stunden am Tag zu arbeiten, sich dabei zur Not auch mit Koks & Co. fit zu halten, um letztlich einem fragwürdigen System zu dienen, dem man noch einen letzten Dienst durch sein Ableben infolge eines Herzinfarktes vor Erreichen der Altersgrenze erweist. – Oder ob da nicht vielleicht noch ein wenig mehr sein könnte, was das Leben zu bieten hat oder zumindest zu bieten hätte, nähme man sich nur genug Zeit dafür…
In einer ersten Version des Bildes hatte ich den Songtext noch integriert. Aus verschiedenen Gründen habe ich ihn aus der finalen Version wieder entfernt, da das Foto auch ohne den Text funktionieren muss…

Daten zum Foto:
Aufnahmedatum / -zeit: 10.08.2006 / 14:05:22-14:24:48 • Kamera / Objektiv: Canon EOS 300D / EF-S 60 mm 1:2.8 Aufnahmeeinstellungen: Tv (Verschlusszeit): 1/50 sec. • Av (Blende): 4.5 • ISO (Filmempfindlichkeit): 100
Das Bild ist unter Einsatz von Ebenenmasken mit Adobe Photoshop CS2 aus vier Einzelaufnahmen zusammengesetzt worden. Modell saß ich selbst, während Eva Schubert so nett war, den Auslöser zu betätigen – vielen Dank dafür!

Studiosession am 10. August

Am 10. August war ich mit Eva im Blauen Salon und habe dort eine Reihe von Fotos gemacht – mit mir selbst drauf, was die ganze Aktion nochmal eine Nummer anspruchsvoller gemacht hat ;). Wir haben ein Büro-Szenario simuliert (warum, dazu später mehr):

Büro (1.)

Büro (3.)

Büro (2.)


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