Dez
20
2009
Fotografieren im Winter VI
Am 20. Dezember befasst sich der Adventskalender erneut mit dem Motiv Weihnachtsbaum.
Heute: Fotos vom Weihnachtsbaum (2)
Mit einem Zoomobjektiv – am besten einem (Super-)Weitwinkel – lassen sich sehr schön fast schon psychedelische Fotos vom Baum aufnehmen.
Dazu belichten wir das Foto vom Baum so lange, dass wir während des Belichtens die Brennweite durch Drehen (oder Schieben bzw. Ziehen) des Zoomrings verändern können. Abhängig vom Brennweitenbereich, der abgedeckt werden soll und von der Geschwindigkeit des Zoomens, kann dabei z. B. mit Belichtungszeiten von 1/2 bis 1/10 Sek. gearbeitet werden. Das sind freilich nur Erfahrungswerte – probiert im Zweifel einfach ein paar Zeiten durch.
Wer geübt ist, kann das Foto aus freier Hand aufnehmen.
Persönlich empfehle ich aber den Einsatz eines Stativs, denn nur damit werden aus allen punktförmigen Lichtquellen im Bild schön gerade Lichtstrahlen. Ohne Stativ dagegen lässt sich ein zumindest leichtes Verwackeln kaum vermeiden und das verursacht natürlich “Knicke” in den Strahlen.
Der Effekt wirkt sich kreisförmig um den Bildmittelpunkt aus. Das sollte – oder kann wenigstens – bei der Bildgestaltung berücksichtigt werden.
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Dez
19
2009
Bevor es mit Tipps zur Aufnahmetechnik oder zur Bildbearbeitung weitergeht, hier ein kleiner Exkurs zum Thema “abenteuerlustige Katzen”:

Kurzum: Die Katze war wie der Blitz oben (hätte mich beim Aufbauen des Regals einschließen sollen – Buffy ist einfach zu neugierig), kam dann aber nicht mehr ‘runter.
Am Ende musste ich meinen nicht gerade leichten Chefsessel freiräumen, den sie dann dankbar als “Lift” annahm…
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Dez
18
2009
Fotografieren im Winter V
Die Festtage rücken näher, so dass wir uns heute den Weihnachtsbaum einmal etwas genauer ansehen. Fotos vom geschmückten Baum gehören mehr oder weniger zum Standardprogramm – und doch müssen die Fotos nicht zwingend immer gleich aussehen.
Heute: Fotos vom Weihnachtsbaum (1)
Für nicht ganz alltägliche Fotos vom Weihnachtsbaum benötigen wir ein Makroobjektiv oder wenigstens ein Objektiv mit recht kurzer Naheinstelldistanz (? – oder wie sich das nennt: Mit der Optik müssen jedenfalls auch relativ kleine Gegenstände möglichst bildfüllend aufgenommen werden können).
Wenn wir dann noch eine spiegelnde Kugel als Schmuck an den Baum gehängt haben, nehmen wir einfach die Kugel formatfüllend auf, wobei wir natürlich darauf achten, was genau sich in ihr spiegelt.
Schon haben wir ein Foto vom Baum, wie man es nicht alle Tage sieht.
Beispiele folgen – allerdings erst, wenn ich die Geschenke fertig gebastelt habe.
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Dez
17
2009
Fotografieren im Winter IV
Auch am 17. Dezember bleiben wir noch kurz auf dem Weihnachtsmarkt.
Heute: Fotografieren auf dem Weihnachtsmarkt (2)
Auf dem einen oder anderen Weihnachtsmarkt finden sich nicht nur die üblichen Glühwein- und Kunsthandwerkbuden, sondern auch allerlei Fahrgeschäfte. Bei uns in Lüneburg zur Zeit eine kleine Bahn für die jüngeren Marktbesucher und im letzten Jahr hatten wir sogar ein schön beleuchtetes Karussel auf dem Markt.
Tipp 2: Bewegung sichtbar machen
Vor allem letzteres ist ein durchaus dankbares Motiv: Wenn man schon mit relativ langen Verschlusszeiten arbeiten muss, um möglichst viel Umgebungslicht einfangen zu können, dann kann man das auch ausnutzen, um Bewegung sichtbar zu machen.
Mit einem beleuchteten Karussel geht das recht leicht: Einfach so lange belichten, dass eine deutliche Bewegungsunschärfe zu erkennen ist.
Wenn ich kein Stativ dabei habe und mit Verschlusszeiten arbeiten muss, die regelmäßig zum Verwackeln des Bildes führen (können), greife ich auf mein Blitzgerät zurück: Blende und Zeit stelle ich an der Kamera manuell ein, das Canon-Speedlite (430 EX) im E-TTL-Modus wird dagegen automatisch geregelt, so dass ich z. B. Personen im Vordergrund ausreichend hell und vor allem scharf abbilden kann.
Das sich drehende Karussel im Hintergrund dagegen kann ruhig schön unscharf abgebildet werden: Durch den Schärfe-Unschärfe-Kontrast wird das Hauptmotiv schön betont – außerdem kommt so etwas Schwung in die Fotos vom Weihnachtsmarkt.
Am Rande: Natürlich lässt sich der Effekt auch umkehren, indem das Karussel (nun Hauptmotiv) anvisiert und beim Auslösen passend zu seiner Bewegung mitgezogen wird. Dadurch wird das Karussel scharf abgebildet, der umgebende Weihnachtsmarkt dagegen unscharf.
Morgen nähern wir uns dann so langsam dem Weihnachtsbaum: Auch mit dem lässt sich nämlich so einiges anstellen…
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Dez
16
2009
Fotografieren im Winter III
In der Weihnachtszeit finden sich nicht nur in Städten wie Lüneburg viele schöne Motive: Beleuchtete Giebel, geschmückte Fassaden oder natürlich ein Klassiker: Der gute alte Weihnachtsmann Weihnachtsmarkt.
Heute: Fotografieren auf dem Weihnachtsmarkt (1)
Auf dem Weihnachtsmarkt gibt es immer viel zu sehen und zu fotografieren, vor allem nach Einbruch der Dunkelheit, wenn (jedenfalls bei uns) das Rathaus angestrahlt wird, die Buden schön beleuchtet sind und das beleuchtete Karussel sich dreht.
Tipp 1: Lichtstimmung einfangen
Ganz allgemein sollte darauf geachtet werden, so viel wie möglich von der Lichtstimmung vor Ort einzufangen. Kamera auf Vollautomatik stellen und am besten alles totblitzen ist insofern vielleicht keine so gute Idee.
Stattdessen sollte die Kamera im manuellen Modus betrieben und dabei die Blende so weit wie möglich geöffnet und dazu eine Verschlusszeit eingestellt werden, bei der aus freier Hand gerade noch so fotografiert werden kann, ohne das Bild zu verwackeln.
Faustregel zur Wahl der längsten noch möglichen Verschlusszeit: Tv = 1 / Brennweite
Das gilt so aber nur bei Vollformatkameras. Bei digitalen Spiegelreflexkameras mit Format- oder Cropfaktor wird die Formel wie folgt abgewandelt: Tv = 1 / (Brennweite * Cropfaktor), also z. B. Tv = 1 / (50 * 1,5) = 1/75. Sieht die Kamera den ermittelten Wert nicht vor, wird einfach die nächstkürzere mögliche Zeit, also z. B. 1/80 eingestellt.
Achtung: Das ist wirklich nur eine Faustregel! Wer etwas geübt ist und die Kamera sehr ruhig bzw. wackelfrei auslösen kann, der mag auch mit längeren Zeiten noch hinkommen. Wer dagegen ohnehin zum Verreißen neigt, sollte lieber noch etwas Puffer einplanen.
Wer jedenfalls immer verwackelte Fotos vom Weihnachtsmarkt mitbringt, sollte entweder die Glühweinbude erst nach dem Fotografieren aufsuchen oder sich einfach an der Faustregel orientieren.
Soweit für den Anfang – am 17. dann mehr zum Fotografieren auf dem Weihnachtsmarkt…
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