Christians Fotoblog

Photographie | digitale Bildbearbeitung
Posts Tagged ‘Infrarot’

Winsen (Luhe) – Infrarot

Nach längerer Pause habe ich am 6. Mai die EOS 310D-IR reaktiviert und ein paar Infrarotfotos vom Schloss und dem Verwaltungsgebäude des LK in Winsen (Luhe) aufgenommen.

Alle Fotos habe ich mit dem EF-S 10-22 mm f/3.5-4.5 USM aufgenommen.

Entwicklung der RAW-Dateien in Lightroom CC, Nachbearbeitung mit Photoshop CC und NIK-Plugins

 

Infrarot: Vor und nach der Bearbeitung

Am 20.07. war ich wieder mal mit der 310D-IR in Lüneburg unterwegs: Die Motive sind wohl sattsam bekannt (…), aber: So langsam erziele ich mit der Nachbearbeitung der Fotos die angestrebten Ergebnisse.

Zur Veranschaulichung habe ich in dieser Galerie bewusst die (praktisch) unbearbeiteten Ausgangsfotos und die “Endprodukte” nebeneinandergestellt.

Wer sich für die Details der Nachbearbeitung interessiert: Bitte hier kommentieren bzw. gerne konkrete Fragen stellen.

Köln 2012 – Infrarotfotos

Am Rande unseres Kurzurlaubs in Köln habe ich dort nicht nur auf dem Amphi-Festival fotografiert, sondern auch ein paar Fotos mit meiner Infrarotkamera aufgenommen. Hier ein paar erste Ergebnisse.

Friedhof Ohlsdorf

Friedhof Ohlsdorf (HH), 20.05.2012

Kamera: Canon EOS 310D-IR (mod.)

Objektiv: Canon EF-S 10-22 mm

EBV: Adobe Photoshop Lightroom 4.0 und CS2

 

Babyfotos in IR

Den bei Farb-IR nicht unüblichen Kanaltausch (RGB -> BGR) hätte ich mir hier wohl besser gespart, denn so sieht eines meiner – im wahrsten Sinne des Wortes – jüngsten Motive irgendwie aus, als hätte hier ein Andorianer(tm) mehr als nur seine Finger im Spiel gehabt…

Wie auch immer: Der kleine Kerl ist absolut fotogen, so dass ich schnell ein paar feine Aufnahmen im Kasten hatte:

Und wieder einmal zeigt sich: Mit der IR-Kamera lassen sich nicht nur alte Gebäude, Kirchen oder Friedhöfe stimmungsvoll ablichten, sondern auch Portraits verleiht die IR-Aufnahmetechnik ihren eigenen Charm.

Portraits auf anderer Wellenlänge (Tutorial)

Für die aktuelle Ausgabe des PSD-Magazins habe ich ein Tutorial geschrieben, in dem ich die Bearbeitung digitaler Infrarotporträts mit Photoshop erkläre:

Das PSD-Magazin erscheint inzwischen nur noch online als PDF-Magazin, kann dafür kostenlos heruntergeladen werden.

Errata

Leider sind bei der Korrektur bzw. der Schlussredaktion ein paar kleine Fehler durchgerutscht. Den Gebrauchswert mindert das zwar nicht, aber der Vollständigkeit halber:

Auf der Seite 24 muss es statt

RAW-Dateien speichern wesentlich mehr Helligkeitsstufen pro Kanal (etwa 212 bei 12 Bit pro Farbe, also 4096) als JPEG-Dateien (28, also nur 256 Helligkeitsstufen pro Farbkanal).

natürlich heißen:

RAW-Dateien speichern wesentlich mehr Helligkeitsstufen pro Kanal (etwa 212 bei 12 Bit pro Farbe, also 4096) als JPEG-Dateien (28, also nur 256 Helligkeitsstufen pro Farbkanal).

Ansonsten ist auch die Silbentrennung nicht immer so ganz korrekt, der Text sollte aber trotzdem verständlich sein.

Download

Das Tutorial kann in drei verschiedenen Versionen heruntergeladen werden: 1. als Auszug aus dem PSD-Magazin 09/2010 (S. 24-36), 2. in der Ursprungsfassung mit Screenshots in höherer Auflösung, die 3. in der HQ-Variante so gering komprimiert sind, dass alle Einstellungen abgelesen werden können.

PSD 09/2010 (Auszug): Seiten 24 bis 36

[Grafik]

Porträts auf anderer Wellenlänge
(PSD 09/2010, S. 24 bis 36)

Format: PDF, Dateigröße: ca. 2,4 MB

Tutorial mit größeren Screenshots

[Grafik]

Portraits auf anderer Wellenlänge

Format: PDF, Dateigröße: ca. 930 KB

Tutorial mit hochauflösenden Screenshots (HQ)

[Grafik]

Portraits auf anderer Wellenlänge

Format: PDF, Dateigröße: ca. 16 MB

Wie immer gilt: Feedback ist stets willkommen – ansonsten: Viel Spaß mit dem Tutorial :)!

Bardowicker Mühle

Ende August bin ich – eher zufällig – noch einmal in Bardowick gelandet und da ich – nicht zufällig – die Infrarotkamera dabei hatte, konnte ich ein paar Fotos von der Mühle aufnehmen:

Wenn ich es recht bedenke, gefallen mir die S/W-Versionen des Bildes fast noch besser. Mit dem Thema S/W-Infrarot werde ich mich in naher Zukunft daher wohl noch näher befassen.

Apropos Infrarot: Ein von mir geschriebener Workshop zur Bearbeitung digitaler Infrarotportraits ist in der aktuellen Ausgabe des .PSD-Magazins erschienen (S. 24-36). Leider haben sich ein paar (Druck-)Fehler eingeschlichen – Korrekturen veröffentliche ich demnächst hier.

St. Michaelis in IR

Es ist definitiv zu heiss, um sich noch lange mit Photoshop aufzuhalten (*stöhn*). Daher hier erstmal nur ein paar Infrarotfotos von gestern einfach out-of-the-box (RAW-Konverter und fertig):

Soweit zu den Rohversionen. Sobald es hier etwas abgekühlt ist, werde ich die Fotos noch ein wenig bearbeiten und hier oder gleich auf fotoARTisten.de veröffentlichen.

Hochzeitsfotografie mal anders

So langsam kommt man in das Alter, in dem man sich immer häufiger auf Hochzeiten aufhält. Gelegentlich auch mit Kamera, wobei in aller Regel meine 30D zum Einsatz kommt.

Aber nicht immer – warum auch? Stattdessen Ergänzend habe ich neulich einmal meine modifizierte EOS 310D-IR mitgenommen. Und was soll ich sagen? Das Brautpaar war – zum Glück 😉 – begeistert:

Hier noch ein paar Seiten aus dem Fotobuch, das ich für die beiden gebastelt habe:

Remixe: Infrarot

Das Haus an der Ilmenau lässt mich einfach nicht los. Da ich gerade in Remixlaune war und heute etwas Zeit dafür hatte, hier ein paar Remixe von dem Motiv:

Remix 001Remix 002 Remix 003: Auch in S/W recht nett Remix 004 - mit leichten Anklängen an Marsden Remix 005 Remix 006 mit zusätzlich optimiertem Himmel (mein Favorit)

Prag 2009 – Teaser I

Blick auf Prag Blick auf Prag

Hier ein erster Blick von der Prager Burg auf die wunderschöne Stadt.

Wie man sieht, lassen sich selbst noch bei Regenwetter halbwegs brauchbare Infrarotfotos aufnehmen. Werden die dann noch etwas radikaler als sonst bearbeitet (Pseudo-HDR, Pseudo-Solarisation – ach eigentlich alles Pseudo, kracht aber ganz ordentlich…), kommen aber durchaus recht stimmungsvolle Bilder dabei heraus.

Demnächst dann mehr aus Prag und vielleicht auch ein neues Tutorial zum Erzeugen von Pseudo-HDRs aus einer RAW-Aufnahme.

Mystische Infrarotbilder

Unter dem Titel ist nun endlich der schon lange angekündigte Workshop zur Bearbeitung digitaler Infarotbilder in der aktuellen Foto Praxis Extra (Nr. 8) erschienen (S. 76-79):

Foto Praxis Extra Nr. 8

Freue mich natürlich sehr über die Veröffentlichung, allerdings haben sich leider ein paar Druck- bzw. Satzfehler eingeschlichen…

Errata

  1. In der Einleitung auf Seite 78 sind die Hochzahlen nicht korrekt wiedergegeben worden: Tatsächlich muss es 212 (also 2 * 2 * 2 * 2 * 2 * 2 * 2 * 2 * 2 * 2 *2 * 2 = 4.096) und nicht 212 bzw. 28 ( = 256) statt 28 heißen.
  2. Unter 8. Bearbeitung mit Ebenenmasken (S. 79) muss es im zweiten Satz heißen “…, wodurch die Ebene, je nach Intensität des Grautons, mehr oder weniger transparent wird.” Und nicht die Ebenenmaske, denn was interessiert mich deren Transparenz…?! Asche auf mein Haupt… Hoffe, der freud’sche Vertipper hat nun nicht zuviel Verwirrung nach sich gezogen… ;)?!

Weitere Fehler habe ich nicht gefunden. Wem sonst noch etwas aufgefallen ist, der kann das gerne hier kommentieren.

Überhaupt kann der Artikel bzw. die von mir beschriebene Bearbeitungstechnik gerne hier diskutiert werden.

Eine Fortsetzung folgt definitiv. In der werde ich dann auch das Erstellen von (Pseudo-)HDR-Bildern aus Infrarotaufnahmen erklären.

Bearbeitung digitaler Infrarotfotos

Vorab hier schon einmal ein kleiner Ausblick auf die kommenden Tutorials, die zeigen, wie ich von dem Ausgangsbild…

Ausgangsfoto

…zu dem Endprodukt…

Ergebnis

…gekommen bin.

Videotutorial

Im Mai hatte ich endlich einmal wieder die Zeit, eine ganze Reihe von Infrarotfotos mit meiner umgebauten EOS 300D aufzunehmen.

Die Bearbeitung der Fotos mit DPP und vor allem Photoshop (CS2) erkläre ich Schritt für Schritt. Dafür habe ich ein erstes Videotutorial aufgenommen, in dem die Konvertierung einer RAW-Datei beschrieben wird (Bildauschnitt, Belichtungskorrektur und manueller Weißabgleich):

Leider hatte ich – trotz eines ansonsten wirklich guten Soundinterfaces – enorme Probleme bei der Aufnahme des Tons (aber ich arbeite daran).

Die nächsten Teile behandeln dann die weitere Bearbeitung des Bildes mit Photoshop.

And the winner is…

Fotowettbewerb (Fortsetzung)

Heute wurden im Rahmen des Tags des Friedhofs auf dem Zentralfriedhof die Preise verliehen. Dabei habe ich auch endlich erfahren, welches der fünf von mir eingereichten Fotos…

…die Jury überzeugen konnte.

Tatsächlich handelt es sich auch um meinen heimlichen Favoriten:

Besonders hat mich gefreut, dass die Jury das Bild genau so gesehen hat (Komposition, Linienführung, Lichtsetzung usw.) wie ich mir das bei der Aufnahme vorgestellt hatte.

Wird also definitiv nicht die letzte Friedhofsexkursion mit der EOS 310D-IR gewesen sein…

Fotowettbewerb

Tag des Friedhofs 2008

Am 28. September findet auf dem Zentralfriedhof der 3. Tag des Friedhofs statt. Im Vorfeld sollte ein Fotowettbewerb dazu einladen, die Friedhöfe der Hansestadt Lüneburg einmal zu besuchen.

Gut für mich: So konnte ich mich ganz offiziell (und ohne das mich auf Friedhöfen immer gern beschleichende flaue Gefühl in der Magengegend) einmal in aller Ruhe auf den Friedhöfen in der Gegend umsehen und dort auch fotografieren.

Besonders interessierten mich die historischen Grabstätten auf dem Zentral- und dem Michaelisfriedhof. Statt von denen nun aber die üblichen Schnappschüsse anzufertigen, wollte ich sie einmal in ein etwas anderes Licht rücken – in infrarotes, um genau zu sein. Also bin ich am 23. und 24. Juli (schon gut: ist lange her und Blogs leben eigentlich von Aktualität usw., aber es ging nicht eher…) mit meiner umgebauten EOS 300D und dem EF-S 10-22 mm Superweitwinkel in aller Ruhe über beide Friedhöfe gezogen und habe ein paar Aufnahmen gemacht:

Infrarotfotos vom Zentralfriedhof (23. Juli)

Infrarotfotos vom Michaelisfriedhof (24. Juli)

Am Rande…

Was den Wettbewerb angeht: Es war offensichtlich keine schlechte Idee, statt mit der 30D doch lieber mit der umgebauten 300D zu fotografieren:

Fortsetzung folgt…

Infrarotphotographie: Reise durch das Wunderland (II)

9. September 2007 (Lüneburg)

Neulich hatte ich einmal wieder in den Büchern des Blutes geschmökert und mir danach Hellraiser angesehen. Daraufhin fragte ich mich, was Alice im Wunderland wohl so alles erlebt hätte, wäre ihre Geschichte nicht von Lewis Carroll (u. a. auch Fotograf), sondern vielmehr von Clive Barker geschrieben worden…

Hier nun die – immer noch jugendfreie – extended Version der Bildergeschichte in fünf Kapiteln in S/W.

Das “Making of…” zur Serie folgt demnächst.

Viel Spaß!

Kapitel 1: Der Würfel und “Die Box”

Der Würfel und

Der Würfel und

Der W�rfel und �Die Box� (III.)

Der W�rfel und �Die Box� (IV.)

Der W�rfel und �Die Box� (V.)

Kapitel 2: Die Sonnenuhr weist den Weg durch…

Die Sonnenuhr weist den Weg durch� (I.)

Die Sonnenuhr weist den Weg durch� (II.)

Die Sonnenuhr weist den Weg durch� (III.)

Die Sonnenuhr weist den Weg durch� (IV.)

Kapitel 3: …seltsame Welten

�seltsame Welten (I.)

�seltsame Welten (II.)

�seltsame Welten (III.)

Kapitel 4: Durch das Tor, dem Pfad folgend…

Durch das Tor, dem Pfad folgend� (I.)

Durch das Tor, dem Pfad folgend� (II.)

Durch das Tor, dem Pfad folgend� (III.)

Durch das Tor, dem Pfad folgend� (IV.)

Kapitel 5: …erreichen wir letztlich unser Ziel

�erreichen wir letztlich unser Ziel (I.)

�erreichen wir letztlich unser Ziel (II.)

�erreichen wir letztlich unser Ziel (III.)

�erreichen wir letztlich unser Ziel (IV.)

�erreichen wir letztlich unser Ziel (V.)

�erreichen wir letztlich unser Ziel (VI.)

�erreichen wir letztlich unser Ziel (VII.)

�erreichen wir letztlich unser Ziel (VIII.)

�erreichen wir letztlich unser Ziel (IX.)

�erreichen wir letztlich unser Ziel (X.)

�erreichen wir letztlich unser Ziel (XI.)

�erreichen wir letztlich unser Ziel (XII.)

Worauf wartest Du noch? Komm mit mir…!

Infrarotphotographie: Reise durch das Wunderland (I)

9. September 2007 (Lüneburg)

Neulich hatte ich einmal wieder in den Büchern des Blutes geschmökert und mir danach Hellraiser angesehen. Daraufhin fragte ich mich, was Alice im Wunderland wohl so alles erlebt hätte, wäre ihre Geschichte nicht von Lewis Carroll (u. a. auch Fotograf), sondern vielmehr von Clive Barker geschrieben worden…

Hier Auszüge meiner – natürlich jugendfreien – Version als Bildergeschichte in fünf Kapiteln.

Den Anfang macht die ursprünglich gar nicht geplante Farbversion. Bilder in S/W folgen demnächst, ebenso wie das “Making of…” zur Serie.

Viel Spaß!

Kapitel 1: Der Würfel und “Die Box”

Der W�rfel und �Die Box� (III.)

Kapitel 2: Die Sonnenuhr weist den Weg durch…

Kapitel 3: …seltsame Welten

�seltsame Welten (I.)

�seltsame Welten (IV.)

Kapitel 4: Durch das Tor, dem Pfad folgend…

Kapitel 5: …erreichen wir letztlich unser Ziel

Komm mit mir…!

Infrarotfotos auf luminol.desideratum.de

Kleiner Nachtrag zum gestrigen Beitrag: Weitere Fotos von der Tour am 1. August in Farbe und S/W gibt es ab heute auch auf meiner neuen Website zu sehen.

Viel Spaß!

Fototour durch Lüneburg am 1. August 2007

Den ersten Sommertag (nach viel zu langer Zeit…) gestern habe ich genutzt, um einmal wieder mit der 310D-IR eine Fototour durch Lüneburg (Kurpark, Ilmenau) zu machen.

Im und rund um den Kurpark finden sich regelmäßig problemlos interessante Motive:

Blick von der Fußgängerbrücke auf die Eisenbahnstrecke neben dem Kurpark

Baumgruppe im Kurpark in S/W (+ leichte Blautonung):

Baumgruppe in S/W (+ leichte Blautonung)

Die zahlreichen, schön umwachsenen Tore im Park nehme ich sehr gerne auf:

Die Sonnenuhr am Südende des Parks ist aber auch recht nett:

Auch am Gradierwerk kommt man kaum vorbei:

Gradierwerk im Kurpark Lüneburg

Der neue Springbrunnen muss leider noch fertig gebaut werden:

Auf dem Weg zur Ilmenau habe ich im Clamart-Park folgendes Mahnmal fotografiert, das an den Krieg von 1870/’71 erinnert, der unter dem Eindruck der beiden folgenden Weltkriege leicht in Vergessenheit geraten kann:

Mahnmal

Gleich daneben fand ich einen mit orangen Kacheln verkleideten Würfel:

Stürzende Linien (2.)

Die stürzenden Linien in beiden Bildern habe ich übrigens ganz bewusst nicht vermieden, sondern – im Gegenteil – noch verstärkt, um die “unwirkliche” Bildwirkung der IR-Fotos noch zu verstärken. Dank des Super-WW war das aber auch nicht wirklich schwer… ;).

Vom Park führte mich mein Weg weiter zur alten Ratsmühle:

Ratsmühle

Und hier noch einmal der umgekehrte Blick von der Brücke auf die Mühle:

Ratsmühle und Wasserturm

Auch die Pflanzen im Wasser reflektieren das Infrarotlicht recht gut…

Hier noch eine andere Aufnahme in S/W:

Ratsmühle und Wasserturm

Die Pferdeskulptur steht schräg gegenüber dem Museum für das Fürstentum Lüneburg:

Pferdeskulptur

Metall reflektiert infrarote Wellen offensichtlich nicht sehr gut – wundert mich nun nicht wirklich, führt aber dazu, dass die Figur nicht sehr schön zu erkennen ist. Macht aber nichts: Das Vieh sieht ohnehin nicht sehr schön aus…

Das war es auch schon wieder – zumindest für heute. Der Tag eignete sich übrigens nicht nur wegen des Sonnenwetters sehr gut für die Infrarotphotographie, sondern auch wegen der schönen Wolkenbildung – da passte einfach alles zusammen.

Streetphotography (Infrarot)

Spaß muss sein…

Kleiner Schnappschuss auf meinem Weg heute zum Stadtfest in Lüneburg. Habe auf dem Weg noch ein paar IR-Fotos gemacht, als mich auf einmal der Hund überholte – da konnte ich nicht widerstehen (hatte gehofft, er würde noch kurz sein Bein am Verbotsschild heben… ;)):

Streetphotography (IR)

EOS 310D-IR mit EF 50 mm 1:1.8
Av: 5.6, Tv: 1/400, ISO 100 (macht das mal mit noch vorhandenem Sperrfilter…)

EBV (mit Photoshop CS2):

  • Schnitt etwas enger,
  • leichte Tonwertkorrektur,
  • Kanaltausch RGB zu BGR (partiell rückgängig gemacht – offensichtlich… ;)),
  • Farbsättigung angehoben (insgesamt und dann noch ein leichter Bonus für Blau- und Rottöne).

Demnächst gibt es dann auch ein paar Fotos vom Stadtfest…

Und noch mehr Infrarot…

Heute habe ich ein paar ganz normale Makroaufnahmen mit dem EF-S 60 mm 1:2.8 an der 30D gemacht – aber mit den Ergebnissen bin ich irgendwie nicht zufrieden – also gibt’s noch ein paar mit der EOS 310D-IR aufgenommene Infrarotbilder von Ende April ;)…

Den Anfang machen ein paar Fotos, die ich bei einem Spaziergang rund um und durch den Park beim Rittergut Hedwigsburg in Kissenbrück gemacht habe:

Dunkle Energie…

Dunkle Energie...

Laubengang im Park

Laubengang im Park

Rapsfeld am Gutspark

Rapsfeld am Gutspark

Blick auf Kissenbrück

Blick auf Kissenbrück

Zum Abschluss noch einmal ein Foto ohne Kanaltausch (RGB -> BGR): Irgendwie gefällt mir der gelb-orange Himmel hier besser…

Am folgenden Tag war ich dann noch einmal auf dem Kirchhof in Kissenbrück und habe einen Gedenkstein sowie ein altes Grabkreuz aus dem 19. Jahrhundert aufgenommen:

Gedenkstein für die Opfer der Weltkriege von 1914-1918 und 1939-1945

Gedenkstein

Die ungewöhnliche Perspektive (extreme Untersicht) habe ich nicht nur gewählt, um eine bedrohliche Atmosphäre zu erzeugen bzw. den auch mahnenden Charakter zu unterstreichen, sondern auch, um störende Gebäude im Bildhintergrund auszublenden…

Altes Grabkreuz

Altes Grabkreuz

Das Foto habe ich bewusst in ein S/W-Infrarotbild umgewandelt – schien mir irgendwie angemessener.

We are machine (I.-V.)

Erstes (Spontan-)Projekt mit der EOS 310D-IR

“We are machine” ist u. a. der Titel eines Tracks auf dem Album Vortex der “Krautrocker” Amon Düül II

Nach den Testaufnahmen (immer nach der alten Regel: “expose to the right – develop to the left” aufgenommen…), kam mir angesichts der Bewässerungsmaschine (?) relativ schnell die Idee zu einem Spontanprojekt, in dem ich die im Ansatz bereits im Foto Märchenwald (?) anklingende Zivilisationskritik noch einmal vertiefend aufgreifen wollte:

We are machine (I.)

We are machine (I.)
Mir kam es hier vor allem auf eine ganz bestimmte Bildwirkung an, die ich durch den Kamerastandpunkt, die Farbgebung und die insgesamt eher “düstere” Stimmung erreichen wollte.

We are machine (II.)

We are machine (II.)

We are machine (III.)

We are machine (III.)

We are machine (IV.)

We are machine (IV.)
Bei aller Zivilisationskritik und der daher ansonsten eher beabsichtigten “düsteren Stimmung”, gefällt mir Variante IV. trotz allem am besten – vielleicht, weil es durch die wärmere Farbgebung doch so etwas wie einen kleinen Hoffnungsschimmer, das Licht am Ende des Tunnels (das natürlich immer auch ein entgegenkommender Zug sein kann…) enthält?

We are machine (V.)

We are machine (V.)

Soviel erst einmal zu meinem ersten Infrarotprojekt. Es wird garantiert nicht das letzte sein :)! Und wenn ich die Kommentare in der fotocommunity zu den Fotos richtig deute, bin ich nicht der einzige, dem die Fotos gefallen…

Infrarot: Und es geht heiter weiter…

Da es am Sonntag mal wieder richtig schön draußen war, habe ich meine Testreihe mit der modifizierten EOS 300D fortgesetzt. Statt der Stadt Lüneburg, habe ich mir das Umland im Rahmen einer Fahrradtour über Oedeme, Heiligenthal und das Böhmsholz vorgenommen:

Fahrradweg am Rapsfeld (I.)

Fahrradweg am Rapsfeld (I.)

Fahrradweg am Rapsfeld (II.)

Fahrradweg am Rapsfeld (II.)

Fahrradweg am Rapsfeld (III.)

Fahrradweg am Rapsfeld (III.)

Märchenwald (?)

Märchenwald (?)

Verkehrte Welt…

Verkehrte Welt...

Im Anschluss an das letzte Foto habe ich dann noch eine ganze Serie mit einem Motiv aufgenommen: We are machine (I.-V.).


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