Christians Fotoblog

Photographie | digitale Bildbearbeitung
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Infrarot: Vor und nach der Bearbeitung

Am 20.07. war ich wieder mal mit der 310D-IR in Lüneburg unterwegs: Die Motive sind wohl sattsam bekannt (…), aber: So langsam erziele ich mit der Nachbearbeitung der Fotos die angestrebten Ergebnisse.

Zur Veranschaulichung habe ich in dieser Galerie bewusst die (praktisch) unbearbeiteten Ausgangsfotos und die “Endprodukte” nebeneinandergestellt.

Wer sich für die Details der Nachbearbeitung interessiert: Bitte hier kommentieren bzw. gerne konkrete Fragen stellen.

Jahresabschluss 2010

Die Winterzeit ist immer auch Bastelzeit. Lassen wir das Jahr also mit ein paar Infrarotfotos im klassischen Gewand – als Cyanotypien – ausklingen:

Hier habe ich eines der IR-Fotos von der Bardowicker Mühle als Vorlage (Negativ) für die Cyanotypie benutzt. Da es sich um eine sehr kontrastreiche Aufnahme handelt, konnte ich das Bild ohne weitere Bearbeitung in ein für die Cyanotypie geeignetes Negativ umwandeln.

Der alte Kran am Stintmarkt gehört nach wie vor zu meinen Lieblingsmotiven. Auch das Foto eignet sich sehr gut als Negativ für eine Cyanotypie.

2011 werde ich dann auch endlich das Ausgangsfoto und die anderen Bilder von der Tour veröffentlichen. So kann ich dann auch gut die Zeit bis zum Saisonstart im April/Mai 2011 überbrücken.

Beide Cyanotypien habe ich auf gutem Hahnemühlepapier im Format von ca. 20 x 20 cm ausbelichtet (Belichtungszeit ca. 5 Minuten), gewässert und getrocknet. Da der Winter noch längst nicht vorbei ist, werde ich auf das Thema sicher noch zurückkommen…

Bis dahin wünsche ich einen “guten Rutsch!” und alles Gute für 2011!

St. Michaelis in IR

Es ist definitiv zu heiss, um sich noch lange mit Photoshop aufzuhalten (*stöhn*). Daher hier erstmal nur ein paar Infrarotfotos von gestern einfach out-of-the-box (RAW-Konverter und fertig):

Soweit zu den Rohversionen. Sobald es hier etwas abgekühlt ist, werde ich die Fotos noch ein wenig bearbeiten und hier oder gleich auf fotoARTisten.de veröffentlichen.

Radioballet in Lüneburg

20. Oktober 2007

Am Samstag hat der AStA der Universität Lüneburg ein Radioballett in der Innenstadt veranstaltet. Von den Aktionen habe ich auf Einladung der Politikreferentin ein paar Fotos aufgenommen:

Radioballett (I)

Radioballett (II)

Radioballett (III)

Radioballett (IV)

Fototour durch Lüneburg am 1. August 2007

Den ersten Sommertag (nach viel zu langer Zeit…) gestern habe ich genutzt, um einmal wieder mit der 310D-IR eine Fototour durch Lüneburg (Kurpark, Ilmenau) zu machen.

Im und rund um den Kurpark finden sich regelmäßig problemlos interessante Motive:

Blick von der Fußgängerbrücke auf die Eisenbahnstrecke neben dem Kurpark

Baumgruppe im Kurpark in S/W (+ leichte Blautonung):

Baumgruppe in S/W (+ leichte Blautonung)

Die zahlreichen, schön umwachsenen Tore im Park nehme ich sehr gerne auf:

Die Sonnenuhr am Südende des Parks ist aber auch recht nett:

Auch am Gradierwerk kommt man kaum vorbei:

Gradierwerk im Kurpark Lüneburg

Der neue Springbrunnen muss leider noch fertig gebaut werden:

Auf dem Weg zur Ilmenau habe ich im Clamart-Park folgendes Mahnmal fotografiert, das an den Krieg von 1870/’71 erinnert, der unter dem Eindruck der beiden folgenden Weltkriege leicht in Vergessenheit geraten kann:

Mahnmal

Gleich daneben fand ich einen mit orangen Kacheln verkleideten Würfel:

Stürzende Linien (2.)

Die stürzenden Linien in beiden Bildern habe ich übrigens ganz bewusst nicht vermieden, sondern – im Gegenteil – noch verstärkt, um die “unwirkliche” Bildwirkung der IR-Fotos noch zu verstärken. Dank des Super-WW war das aber auch nicht wirklich schwer… ;).

Vom Park führte mich mein Weg weiter zur alten Ratsmühle:

Ratsmühle

Und hier noch einmal der umgekehrte Blick von der Brücke auf die Mühle:

Ratsmühle und Wasserturm

Auch die Pflanzen im Wasser reflektieren das Infrarotlicht recht gut…

Hier noch eine andere Aufnahme in S/W:

Ratsmühle und Wasserturm

Die Pferdeskulptur steht schräg gegenüber dem Museum für das Fürstentum Lüneburg:

Pferdeskulptur

Metall reflektiert infrarote Wellen offensichtlich nicht sehr gut – wundert mich nun nicht wirklich, führt aber dazu, dass die Figur nicht sehr schön zu erkennen ist. Macht aber nichts: Das Vieh sieht ohnehin nicht sehr schön aus…

Das war es auch schon wieder – zumindest für heute. Der Tag eignete sich übrigens nicht nur wegen des Sonnenwetters sehr gut für die Infrarotphotographie, sondern auch wegen der schönen Wolkenbildung – da passte einfach alles zusammen.

Infrarot: Und es geht heiter weiter…

Da es am Sonntag mal wieder richtig schön draußen war, habe ich meine Testreihe mit der modifizierten EOS 300D fortgesetzt. Statt der Stadt Lüneburg, habe ich mir das Umland im Rahmen einer Fahrradtour über Oedeme, Heiligenthal und das Böhmsholz vorgenommen:

Fahrradweg am Rapsfeld (I.)

Fahrradweg am Rapsfeld (I.)

Fahrradweg am Rapsfeld (II.)

Fahrradweg am Rapsfeld (II.)

Fahrradweg am Rapsfeld (III.)

Fahrradweg am Rapsfeld (III.)

Märchenwald (?)

Märchenwald (?)

Verkehrte Welt…

Verkehrte Welt...

Im Anschluss an das letzte Foto habe ich dann noch eine ganze Serie mit einem Motiv aufgenommen: We are machine (I.-V.).

Infrarot (II.)

Weitere Versuche mit der modifizierten EOS 300D

Da heute schon wieder so schönes Sommerwetter war, habe ich weitere Testaufnahmen gemacht. Angesichts der Hitze habe ich meine dank mitgeschlepptem Stativ dann irgendwann doch etwas lästige schwere Ausrüstung zwar verflucht 😉 – es war aber gut, es mitgenommen zu haben, denn ohne Stativ wäre folgendes Panoramabild (aus 12 Einzelaufnehmen zusammengesetzt wohl kaum möglich):

Infrarot-Panorama

Das Original ist 20144 x 1958 Pixel groß und wirkt auf 460 Pixel x 72 Pixel herunterkastriert herunterskaliert irgendwie nicht mehr so richtig…

Beim nächsten Anlauf nehme ich dann ein Weitwinkel, damit die Straße komplett zu sehen ist. Apropros Straße:

Straße

Auf dem Campus war ich dann auch noch mal kurz:

Campus der Universität Lüneburg

Namensschild der Universität

Anhand des obigen Bildes ist schön zu sehen, dass Blautöne durch das Infarotfilter nicht weiter beeinträchtigt bzw. andersfarbig dargestellt werden.

Nebenbei zeigt das Foto auch, dass Infrarotaufnahmen nun auch problemlos im vollen Gegenlicht möglich sind – allerdings hätte ich wohl eine Streulichblende verwenden sollen, um den ärgerlichen Lichtreflex (auf dem Schild zu sehen) zu verhindern?

Die Infrarotsaison ist eröffnet

Erste Fotos mit meiner neuen EOS 310D IR

Heute kam meine modifizierte EOS 300D aus der Fachwerkstatt zurück. Dort habe ich das vor dem Sensor montierte IR-Sperrfilter durch ein IR-Filter (Durchlass ab 695 nm Wellenlänge) austauschen lassen – und damit aus der Kamera eine reine Infrarotkamera gemacht, was mir faszinierende Möglichkeiten eröffnet bzw. die Infrarotfotografie enorm erleichtert:

Da das Filter direkt vor dem Sensor eingebaut wurde, muss ich kein IR-Filter vor dem Objektiv verwenden, d. h. ich kann mit dem gewohnten (mehr oder weniger hellen) Sucherbild arbeiten.
Der Autofokus wurde ebenfalls justiert und kann wie bisher auch eingesetzt werden.
Nach einem ersten Test sieht es so aus, als könnte ich alle meine Objektive uneingeschränkt, vor allem ohne das lästige Hot-Spot Problem nutzen.
Vor allem aber kann ich nach dem Wegfall des Sperrfilters nun infrarotes Licht aufnehmen wie sichtbares, d. h. ich muss nicht mehr endlos lange – natürlich vom Stativ aus – belichten, sondern kann unter entsprechenden Lichtbedingungen – wie bei der “normalen” Fotografie – einfach aus der freien Hand fotografieren…

Lange Rede kurzer Sinn 😉 – hier ein paar Beispiele:

Schaf und Lamm (1.)

Mutterschaf mit Lamm (EF 50 mm 1:1.8 II • Av: 8.0 • Tv: 1/200 • ISO: 100)

Mutterschaf mit Lamm (2.)

Mutterschaf mit Lamm (2.) (EF 50 mm 1:1.8 II • Av: 8.0 • Tv: 1/250 • ISO: 100)

Friedhofskapelle

Friedhofskapelle (EF-S 18-50 mm 1:3.5-5.6 @ 28 mm • Av: 8.0 • Tv: 1/80 • ISO: 100)

Friedhofskapelle (2.)

Friedhofskapelle (2.) (EF-S 18-50 mm 1:3.5-5.6 @ 88 mm)

Friedhofskapelle (2.) (S/W)

– wie oben, Umwandlung in S/W mit dem Kanalmixer

Märchenbaum

Märchenbaum… (EF-S 10-22 mm @ 10 mm • Av: 8.0 • Tv: 1/125 • ISO: 100)

The Gate (2.)

The Gate (2.) (EF-S 10-22 mm @ 20 mm • Av: 8.0 • Tv: 1/125 • ISO: 100)

Gradierwerk

Gradierwerk (EF-S 10-22 mm @ 22 mm • Av: 8.0 • Tv: 1/125 • ISO: 100)

Trauerweide

Dunkler Ort… (EF-S 18-55 mm @ 18 mm • Av: 4.5 • Tv: 1/320 • ISO: 100)

monochrom

Dunkler Ort… (2.) (Umwandlung in S/W mit Kanalmixer + Tonung)

Alter Kran

Alter Kran am Stintmarkt in Lüneburg
(EF-S 18-55 mm @ 18 mm • Av: 8.0 • Tv: 1/125 • Belichtungskorrektur: +1/3)

So – das sollte als erster Eindruck reichen. Morgen erkläre ich dann, wie man die “rohen” Infrarotaufnahmen mit Photoshop CS2 entwickelt…

Vorab noch ein paar weiterführende Links mit Tipps zur Infrarotfotografie

Hochschulsportfest am 21. Juni

Und das Fotolabor-Team ist dabei…

Nun ja: zumindest einige Vertreter… Hoffentlich spielt das Wetter mit, wobei es zur Zeit ja fast schon wieder zu warm ist: Zum Fotografieren, aber wahrscheinlich noch mehr zum Sporttreiben. Insofern haben wir natürlich das bessere Ende erwischt… ;).

Ab 12:30 Uhr geht’s los – wenn alles gut läuft, wird das ein wahres Schnell-Projekt, denn erste Ergebnisse sollen bereits während der Siegerehrung/Party am Abend im VAMOS zu sehen sein (hoffentlich).

Weitere Ergebnisse – so sie denn vorzeigbar ausfallen – gibt es dann hier zu sehen.

Nachtrag

Das Wetter war brauchbar, die Luftfeuchtigkeit am Ende aber doch so hoch, dass ich mich lieber unter den Bäumen neben dem Beachvolleyballfeld verkrochen und nur noch dort fotgrafiert habe. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt…

Fotos gibt es hier übrigens nicht zu sehen, sondern nur (vorerst exklusiv) in der neuen Galerie des Fotolabors der Universität Lüneburg.

Nachtrag II (10.09.2009)

Das Fotolabor zieht gerade um (jedenfalls muss es aus Geb. 11 verschwinden…), eine Website gibt es nicht mehr, ergo auch keine Galerie – Fotos dann also doch demnächst hier (wenn ich es nicht vergesse…).