Christians Fotoblog

Photographie | digitale Bildbearbeitung
Bildbearbeitung

Erfahrungsbericht: Fotobuch Professional Line von Saal-Digital

Einleitung

Digitalisierung hin oder her: Schöne und für mich wirklich wichtige Fotos möchte ich nach wie vor nicht nur als Datei – und sei es auch in irgendeiner “Cloud” gespeichert – auf einem Datenträger aufbewahren, sondern vielmehr auf echtem Fotopapier ausbelichtet haben. Insofern bin ich dann auch gerne konservativ – im besten Sinne des Wortes.

Anbieter, die Ausbelichtung auf echtem Fotopapier oder aber hochwertige Drucke anbieten, gibt es eine Reihe. Persönlich lasse ich seit mindestens 2005 (vielleicht auch davor, da müsste ich aber erst wühlen…) auch großformatige Abzüge (z. B. in 60 x 40 cm – für die damalige Ausstellung des Fotolabors der Universität Lüneburg) bei Saal-Digital fertigen.

Zwischendurch habe ich auch immer wieder einmal Fotobücher erstellt – und nun war es wieder an der Zeit, nachdem wir unser erstes Jahr im neuen Heim verbracht und während der Zeit viele schöne Bilder aufgenommen hatten, die ich nun in einem hochwertigen Fotobuch zusammenstellen wollte.

1. Das Fotobuch “Professional Line”

Neben den fast schon üblichen Varianten (Hardcover, Softcover – in verschiedenen Formaten usw.) bietet Saal inzwischen auch Fotobücher aus der Professional Line an, das durch eine besonders hochwertige Ausstattung überzeugt: Ganzledereinband bzw. Kunstledereinband, der auch mit einer 5 mm starken Acrylplatte über dem Titelbild des Buches kombiniert werden kann:

Das Fotobuch Professional Line in 30 x 30 cm und mit Acrylcover schien mir interessant und vor allem dem Anlass angemessen:

2. Gestaltung des Fotobuchs mit Photoshop

Saal bietet verschiedene Wege zum fertigen Fotobuch: Im Download-Bereich der Website des Anbieters lässt sich die Saal Design Software herunterladen, mit der – dazu komme ich noch – ein Fotobuch auf verschiedene Weise erstellt werden kann.

Persönlich bearbeite ich meine Fotos seit 2006 mit Photoshop und benötige daher – dachte ich zumindest zuerst – diese Software nicht, sondern rief erst einmal den Profi-Bereich der Saal-Website auf, um mir dort die nötigen “Eckdaten” für das Fotobuch anzusehen:

Vor allem die korrekten Pixelmaße und die Auflösung, damit ich auf der Grundlage meine Vorlagen mit Photoshop erstellen konnte:

Den Profi-Bereich von Saal kann ich auch unabhängig von konkreten Projekten nur empfehlen, denn der stellt viele hilfreiche Informationen zur Verfügung. Für mein Buch benötigte ich

  • eine Datei für den Einband: 2.374 x 2.551 Pixel (Dateigröße inkl. Beschnitt), 300 dpi (Variante mit Acryl-Cover), 35 Pixel Beschnitt (an allen Seiten) und
  • eine Datei für die Innenseiten: 4.890 x 2.480 Pixel (s. o.), 300 dpi, 35 Pixel Beschnitt (an allen Seiten).

Für Photoshop CC und InDesign CC stellt Saal Digital Adobe Plugins zum Download zur  Verfügung:

Deren Einbindung (Installation) und Nutzung wird dort ebenfalls erläutert:

Diese Plugins nutzte ich allerdings nicht, sondern erstellte meine Vorlagen direkt mit Photoshop anhand der Angaben (s. o.) aus dem Profi-Bereich:

Damit habe ich dann Einband bzw. das Titelbild und die Seiten gestaltet. Kleiner Tipp in dem Zusammenhang: Inzwischen legt Photoshop sehr komfortabel nach Vorgaben des Anwenders ein Hilfslinienlayout (Ansicht -> Neues Hilfslinienlayout) an, mit dessen Hilfe einzelne Fotos auf den Seiten des Buchs leicht ausgerichtet werden können:

Weitere Tipps:

  1. Platziert jedes Foto auf einer eigenen Ebene, dann kann jedes Foto unabhängig von den anderen und vom Hintergrund beliebig platziert bzw. ausgerichtet werden.
  2. Spielt mit Ebenstilen für Rahmen, Schlagschatten usw.
  3. Für Texte stellt Photoshop ein eigenes Textwerkzeug zur Verfügung, um Texte – ebenfalls auf eigenen Textebenen – praktisch beliebig gestaltet auf den Seiten positionieren zu können. Aber Vorsicht: Bei der Arbeit mit Texten bitte darauf achten, nicht die Mindestschriftgrößen zu unterschreiten, Einzelheiten dazu bitte ebenfalls im Profibereich nachlesen.

Auf die Weise habe ich dann nach und nach die Seiten des Fotobuchs gestaltet, erste Entwürfe dann aber auch durchaus erstmal über Nacht liegen lassen und die finalen Versionen erst danach erstellt – Dank Ebenentechnik (s. o.) kein Problem:

3. Bestellung des Fotobuchs

Sobald ich alle Seiten fertig gestaltet hatte, wollte ich das Buch bestellen. Dafür bietet Saal grundsätzlich zwei Möglichkeiten an:

  1. Direkt über den Webshop (“Profi-Upload”) oder
  2. über die Saal-Digital Design Software:

Da meine Bilddateien fertig gestaltet waren, wählte ich den Profi-Upload (Webshop), scheiterte dort aber, denn Fotobücher aus der Professional Line können bis dato nicht über den Profi-Upload, also direkt über den Saal-Webshop bestellt werden. Zumindest habe ich diese Möglichkeit nicht gefunden und insofern hätte mir ein entsprechender Hinweis auf der Website einiges an Zeit resp. Sucherei ersparen können. Das von mir gewünschte Fotobuch ist nach wie vor nicht im Webshop zu finden:

Blieb also doch nur der Weg über die Design-Software, die ich dafür eigentlich nicht extra herunterladen und vor allem installieren wollte – ging nun aber nicht ohne:

In letzter Konsequenz bedeutet das: Linux-Nutzer haben bis dato leider keine Möglichkeit, ein Fotobuch aus der Professional Line-Reihe zu bestellen, denn: Über den Webshop geht es nicht und die Design-Software läuft nicht unter Linux:

Wenn zumindest das finale Bestellen doch nicht ohne die spezifische Software möglich ist, schauen wir uns das zumindest kurz an. Nach dem Starten der Software fand ich unter den Fotobüchern dann zum Glück auch das aus der Professional Line:

Dort wählte ich dann die Ausführung in 30 x 30 cm…:

…und auf der folgenden Seite die gewünschten Optionen: Cover/Umschlag: Acryl + Leder, Cover-Oberfläche: Leder schwarz, Innenseiten-Oberfläche: Fotopapier glänzend usw.:

Auf der nächsten Seite konnte ich dann auswählen, wie das Buch erstellt werden soll. Dafür bietet Saal drei Modi an:

  1. “Do it yourself” – geht von einer leeren Vorlage aus (ja bitte, das ist eher mein Ding..),
  2. “Make it faster” – Das “OneMinute-Fotobuch” für Einsteiger oder Kunden mit wenig Zeit,
  3. “Make it easier” – Der “AutoLayout”-Modus für Neulinge oder Kunden mit noch weniger Zeit.

Ok, die Varianten 2 und 3 mögen einen niedrigschwelligen Zugang zum Fotobuch ermöglichen – insofern ein begrüßenswerter Ansatz. Für mich persönlich (wohlgemerkt) wäre das aber nichts: Da ich Fotobücher eher selten, dann aber wirklich aus mir wichtigen Fotos erstelle, nehme ich mir dann auch die Zeit und überlasse die Gestaltung keiner (Semi-)Automatik. Für Einsteiger aber sicher hilfreich, keine Frage.

Habe dann also den “Do it yourself“-Modus gewält, die korrekte Seitenzahl eingestellt…

und die leeren Seiten der Vorlage dann selbst gefüllt:

Nachdem ich alle Grafiken in Photoshop vorbereitet hatte, war die “Gestaltung” mit der Software rasch erledigt, denn ich musste nur noch Titelgrafik und Grafiken für die Seiten jeweils “als Hintergrundbild einfügen“:

So war das ganze Buch dann recht schnelll gefüllt:

Der Rest des Bestellvorgangs ist dann fast schon ein “Selbstläufer”: Das fertige Buch sollte erst noch einmal gründlich überprüft werden (kann ich nur empfehlen, auch wenn theoretisch nur wenig schiefgehen kann), wird schließlich in den Warenkorb gelegt und bestellt.

Der Upload der einzelnen Bilddateien zu Saal-Digital ging erstaunlich und erfreulich schnell und war in wenigen Minuten erledigt.

4. Das fertige Fotobuch

Nach ein paar Tagen kam das sorgfältig verpackte und insgesamt sehr gut gefertigte Fotobuch bei uns an – aber seht selbst:

Etwas getrübt wurde der ansonsten durchweg positive Gesamteindruck durch ein paar kleine Tröpfchen Klebstoff, die zwischen die beiden ersten Seiten getropft sein müssen, sich zum Glück aber vorsichtig “abknibbeln” ließen, ohne dabei die Oberfläche der Ausbelichtungen zu beschädigen.

Ansonsten sind wir beide von dem Buch begeistert: Es macht tatsächlich einen professionellen, hochwertigen Eindruck! Die Farbwiedergabe der Hochglanzabzüge ist brillant, durch die Layflat-Bindung fehlt ein störender Buchfalz in der Mitte, d. h. die Seiten können vollständig aufgeklappt werden. Dadurch können großformatige Fotos über die gesamte Buchmitte platziert werden – wovon ich in meinem Buch praktisch durchgehend Gebrauch gemacht habe.

Fazit

Die Investition in das Fotobuch aus der Professional Line hat sich absolut gelohnt. Hoffentlich bietet Saal Digital die “Symbiose aus Acrylglas Cover und Bezug in Lederoptik in schwarz” möglichst noch lange an, damit wir unsere Jahreschronik dann im Herbst 2019 in passender Ausführung fortsetzen können.

tl;dr

Das Saal Digital Fotobuch aus der Professional Line (30 x 30 cm) mit Acrylglas Cover und schwarzem Bezug in Lederoptik überzeugt mich auf der ganzen Linie: Dank hilfreicher Angaben im Profi-Bereich der Saal-Website können die benötigten Bilddateien leicht z. B. mit Photoshop gestaltet, die fertigen Bilder dann mit der Design-Software zum Fotobuch zusammengefügt und das Buch schließlich aus der Software heraus bestellt werden.

Saal fertigte und lieferte das Buch innerhalb weniger Tage, die Fertigungsqualität überzeugt und das Buch insgesamt macht einfach nur Spaß!

Infrarotfotos aus dem Wald bei Radbruch

Am 21. April haben wir einen Waldspaziergang nah Radbruch gemacht, zu dem ich die Canon EOS 310D-IR mitgenommen habe. Die Kamera habe ich im Dezember 2004 – damals noch als EOS 300D – gekauft und 2007 zur reinen Infrarotkamera umbauen lassen (nachdem ich ihr zuvor eine – äh – leicht modifizierte und ursprünglich nicht für sie bestimmte Firmware gegönnt hatte, was aber eine Geschichte für sich ist…). Sie hält mir noch immer die Treue, obwohl sie ihre offizielle “Lebenszeit” bzw. die von Canon garantierte Anzahl Auslösungen inzwischen mehrfach überschritten hat. Das ist der Kamera aber wohl nicht bewusst: Ihr Verschluss arbeitet immer noch hervorragend – und mit dem EF-S 10-22 mm macht die Infrarotfotographie gleich nochmal mehr Spaß.

Bildbearbeitung mit Lightroom (nur grundlegende Entwicklungsschritte) und Photoshop (teils Kanaltausch RGB -> BGR, Kontrast mittels Gradationskurve angepasst und Farbbalance).

Spaß im Garten

Während wir noch fleißig am ‘ninchenheim 3.5 schraubten, hatten die Wackelnasen und die Katzen immerhin ihren Spaß im Garten:

Das animierte GIF – Speedy (Wackelohr) – habe ich als Frame-Animation mit Photoshop CC gebastelt:

Speedy (Wackelohr)

Bewegung abbilden

Meyer’s Windmühle in Bardowick ist stets ein schönes Ausflugsziel – und immer ein dankbares Motiv.

Bei unserem letzten Besuch war das Wetter eher durchwachsen (regnerisch), der Himmel daher eher bedeckt – aber immerhin drehte die Mühle sich recht flott. Das bzw. diese Bewegung wollte ich abbilden.

Mitziehen wie sonst bei Sportaufnahmen ist bei einem ansonsten statischen Motiv wie einer Windmühle natürlich keine Option. Aber das Fotografieren mit einer (an sich zu) langen Verschlusszeit, denn das führt zu einer feinen Bewegungsunschärfe der bewegten Teile, hier der Mühlenflügel.

Dafür habe ich die Empfindlichkeit auf ISO 100 (weniger geht bei der EOS 600D nicht) reduziert, so weit wie noch vertretbar (Abbildungsfehler) abgeblendet, also auf Blende 20-22 und konnte dann mit einer recht langen Verschlusszeit von 1/20 Sek. fotografieren. Das brachte die erwünschte Bewegungsunschärfe, führte aber noch nicht zu einem überbelichteten bzw. ausgebrannten Himmel (s. Fotos). Dank IS war das sogar ohne Stativ möglich.

Bei Entwicklung der RAWs in Lightroom habe ich die Lichter etwas heruntergezogen, um die Wolken besser herauszuarbeiten. Außerdem habe ich verschiedene Farblooks durchprobiert.

In Photoshop habe ich dann noch etwas mit Tonemapping und anderen Plugins von NIK herumgespielt – sowas endet natürlich gerne mal im Kitsch-Overkill, ist aber letztlich Geschmackssache.

Texte zu einzelnen Fotos bitte mit Klick auf das “i” einblenden.

tl:dr

ISO möglichst runter + Blende möglichst zu + Verschlusszeit möglichst lang (IS oder Stativ nutzen) = Bewegungsunschärfe

 

Selfies mit Karlchen

Wollte eigentlich nur kurz die Kameras meines neuen LG G5 testen. Karlchen hat den Spaß gerne mitgemacht.

Alle Bilder habe ich dann noch kurz mit einer App nachbearbeitet – da fragt man sich dann schon, warum man noch einen Haufen Kohle in eine D-SLR und Optiken, Lightroom sowie Photoshop inverstiert, wenn man inzwischen schhon mit einem Mobil-“Telefon” (sic!) solche Fotos aufnehmen kann… 😉

Ok, für mich bedeutet das, D-SLR und Zubehör zücken und noch einen draufsetzen, um den Abstand wieder etwas zu vergrößern.

 

Herbstlicht

Erster Novembertag: Herrliches Herbstwetter mit ganz feinem Licht. Das schrie förmlich nach Herbstspaziergang mit Kamera.

Apropos: Alle Fotos habe ich mit der EOS 600D + EF-S 18-55mm – f 3.5/5.6 von Janette aufgenommen

Entwicklung der Fotos mit Lightroom 4.x

 

Aktion Standpunkte gegen Gewalt an Frauen und Mädchen

Am 14.06.2014 beteiligten sich meine Kollegin, Rechtsanwältin Sibylle Schnepper und ich an der Veranstaltung Aktion Standpunkte gegen Gewalt an Frauen und Mädchen in Uelzen. Dort auf dem Herzogenplatz konnte jede(r) ihren bzw. seinen Standpunkt gegen Gewalt formulieren und dokumentieren. Die Standpunkte und die Füße der dazugehörenden Personen haben wir fotografiert und die niedergeschriebenen Standpunkte dann vor Ort aufgehangen. Die Fotos werden gesondert ausgestellt.

Einige der Standpunkte habe ich fotografiert und die Bilder zum Teil recht radikal bearbeitet – passend zum Thema.

Kamera: Canon EOS 600D + EF-S 18-55 mm IS

EBV: Adobe Lightroom 4 und Photoshop CS2

Nachfolgend weitere Informationen zum Thema Schutz vor und Hilfe nach erlittener häuslicher und/oder sexueller Gewalt:

Netzwerk ProBeweis

Kostenfreie und vertrauliche Dokumentation und Beweissicherung nach häuslicher oder sexueller Gewalt

Netzwerk ProBeweis – Kostenfreie und vertrauliche Dokumentation und Beweissicherung nach häuslicher oder sexueller Gewalt

 

Beweissicherung ohne Strafanzeige im Klinikum Uelzen

Beweissicherung ohne Strafanzeige im Klinikum Uelzen

Hilfeeinrichtungen im Landkreis Uelzen

Frauen- und Kinderhaus e. V.

Frauen- und Kinderhaus e. V.

 

Frauenberatungsstelle gegen Gewalt an Mädchen und Frauen

Frauenberatungsstelle gegen Gewalt an Mädchen und Frauen

 

Polarkoordinaten

Endlich habe ich mir noch einmal die “Kleinen Planeten” bzw. den Filter Polarkoordinaten in Photoshop CS 2 (Filter -> Verzerrungsfilter -> Polarkoordinaten…) vorgenommen. Ursprünglich nur als Übung gedacht, fand ich einige Ergebnisse recht ansprechend, vor allem, wenn neben dem Filter noch gespiegelte Ebenen und Ebenenmasken ins Spiel kamen.

Sollte das Wetter so regnerisch bleiben wie heute, schreibe ich vielleicht noch ein Tutorial dazu.

Bis dahin sei auf den Abschnitt Eine Runde Sache in Kapitel 2 des sehr lesenswerten Buches Dackel-Cam & Bagger-Blitz verwiesen (Jordan, Michael [2011], S. 119-132). Der Verfasser beschreibt sehr anschaulich die Funktionsweise des Filters, so dass man sehr schnell zu eigenen Ergebnissen gelangt (und nicht nur – im schlimmsten Fall – irgendwelche Anleitungen “nachkauen” muss, ohne zu verstehen, was man da eigentlich warum macht).

Kaiserpfalz Goslar

Während eines Kurzurlaubs im Harz haben wir Goslar besucht und uns dort die beeindruckende Kaiserpfalz angesehen, einen der, wenn nicht den bedeutendsten Profanbau des 11. Jahrhunderts.

Die Fotos habe ich alle mit Lightroom 4.4 entwickelt, die Postkarte mit dem kleinen Panoramafoto in Photoshop zusammengesetzt.

Katzenhatz

Das Fotojahr 2014 beginnt mit demselben Sujet, wie es 2013 endete: Katzen – nun aber eher von ihrer albernen Seite. Buffy und Nelly dürfen sich nun zwar beide frei im Haus bewegen, mögen sich aber immer noch nicht so wirklich. Solange sie einen gewissen Sicherheitsabstand einhalten, geht alles noch gut. Aber wehe ihre Wege kreuzen sich zufällig… Inzwischen is es aber längst nicht mehr so wild wie am Anfang: Mehr als ein wenig Gefauche, Scheingefuchtel mit den Tatzen und “Gepuschel” ist nicht mehr – Katzen halt…

Winterlandschaft


Von “Winter” kann man in 2013 bislang kaum sprechen – jedenfalls solange man “Winter” mit “Schnee” verbindet. Anfang Dezember hatten wir aber etwas davon. Von einem der Fotos aus der Reihe habe ich mit Lightroom verschiedene Varianten erstellt (s. o.).

Infrarot: Vor und nach der Bearbeitung

Am 20.07. war ich wieder mal mit der 310D-IR in Lüneburg unterwegs: Die Motive sind wohl sattsam bekannt (…), aber: So langsam erziele ich mit der Nachbearbeitung der Fotos die angestrebten Ergebnisse.

Zur Veranschaulichung habe ich in dieser Galerie bewusst die (praktisch) unbearbeiteten Ausgangsfotos und die “Endprodukte” nebeneinandergestellt.

Wer sich für die Details der Nachbearbeitung interessiert: Bitte hier kommentieren bzw. gerne konkrete Fragen stellen.

Ausblicke

Ein paar Ausblicke aus verschiedenen Fenstern – man beachte die bewusste Aufteilung der querformatigen Fotos (Drittelregel, goldener Schnitt usw.).

Bearbeitung mit Lightroom 4.3.

Karlchen und Stupsi

Zwei meiner Lieblingsmotive aus der vorangehenden Serie Erdnickel und Wühlninchen, die ich in Lightroom 4 entwickelt und danach mit Photoshop weiter bearbeitet habe.

Skyrim-Comics

Das Rollenspiel Skyrim bietet bereits in der unmodifizierten Fassung fantastische Grafiken. Nutzer leistungsfähiger PCs sollten aber einmal einen Blick auf die zahlreichen Modifikationen (“Mods”) für Skyrim werfen, denn inzwischen sind zahlreiche, die Grafik des Spiels noch erheblich verbessernde Mods erschienen. Ob realistischere Lichtverhältnisse in Dungeons, hochauflösende Texturen, schöner anzusehendes Wasser usw. usf.

Ursprünglich wollte ich nur ein paar Screenshots als Demos für einzelne Verbesserungen aufnehmen. Manche der aufgenommenen “Bilder” schrien angesichts der abgebildeten Situationen aber fast schon nach etwas Text dazu, also habe ich ein paar kleine Skyrim-Comics daraus gebastelt (lässt sich leicht mit Photoshop umsetzen: Sprechblasen-Form dazu, Text einfügen und fertig).

Beim Texten zitierte ich wild Literatur und andere Spiele – wer bei einzelnen Texten also eine Art Deja Vu hat, dürfte im Zweifel richtig damit liegen. Viel Spaß!

 

Zauberpilze

Alle Fotos aufgenomen mit meiner Canon EOS 30D + EF-S 60mm f2.8 Makro USM

EBV mit Lightroom 4.2 und Photoshop CS2

Dr. Tetzla und das Dampfradio

Zuletzt haben Buffy – hier als Dr. Tetzla – und ich an einem alten Dampfradio herumgebastelt, das inzwischen (mit etwas – äh – modernisiertem Innenleben) mein Wohnzimmer ziert.

Dr. Evil

Lightroom 4 ist da

Heute kam das Lightroom-Upgrade per Post und ich kann nur sagen: Es macht immer noch und immer mehr Spaß. Noch konnte ich nicht alle Neuerungen testen, aber bereits die Werkzeuge zur Tiefen-/Lichter-Korrektur überzeugen sehr. Hier ein paar Beispiele mit Buffy als Motiv (warum, dürfte sich angesichts des Motivkontrastes von selbst erklären…):

Das nur als erster Eindruck – da kommt demnächst noch mehr…

 

Haujobb – New World March

Kleines “Quick-‘n’-dirty-Composing” zum Wochenende: Ein paar Goodies zum neuen Album New World March von Haujobb. Am besten gefällt mir natürlich die geniale Musik (und die Remixe) auf der Doppel-CD der European 2 Disc Premium Edition, die neue Tasche kommt mir auch sehr gelegen und die Shirts gefallen mir ebenfalls sehr gut.

Absoluter Knaller aber ist der Haujobb-Adventskalender, der dem Paket vom Hau-Shop als “Surprise Gadget” beilag :). Ich war so frei, mich (im Haujobb-Polo-Shirt) mit auf den Kalender zu mogeln…

So macht der Kauf von Musik natürlich doppelt Spaß! Wenn das die “großen” rechtzeitig kapiert hätten (und nicht ganz soviel Schrott auf den “Dead Market” werfen, sondern mehr auf Qualität setzen und ihre Produkte auch einmal so liebevoll gestalten würden…), wäre die insofern überwiegend hausgemachte Absatzkrise vielleicht zu vermeiden gewesen, mit Sicherheit aber glimpflicher verlaufen. Aber es ist natürlich leichter, allein in den bösen Downloadern die Ursache zu suchen…

Infrarotplaneten

Auch wenn die “Little Planets” fast schon wieder etwas totgeritten scheinen und man auf solche Gäule nicht mehr aufspringen sollte: Ich finde die kleinen Planeten nach wie vor sehr interessant und arbeite gerade alte Infrarotfotos entsprechend um. Hier ein erster Versuch:

Mehr demnächst, wenn ich die Technik besser im Griff habe…

Kürbissuppe

Kann gut sein, dass ich das Rezept hier schon einmal gepostet habe – egal: Lecker ist die Suppe immer noch und passt gut zu kalten Herbsttagen:

Zutaten

(für zwei Personen – oder eine mit viel Appetit):

  • ein gutes Pfund Kürbis (Hokkaido ist perfekt – muss nicht geschält werden)
  • 1/2 l Gemüsebrühe
  • eine (Gemüse-)Zwiebel
  • eine Schote Chili (rot)
  • ein ordentliches Stück Ingwer (so Hasel- bis Walnussgröße)
  • einen Stengel (oder neu: Stängel) Zitronengras
  • etwa 250 ml Orangensaft (nicht im Bild)
  • einen guten Schuss Hafer- (neutraler) oder Sojasahne (zur Not auch Haferdrink)

Zubereitung

  1. Zwiebel würfeln und in etwas Butter glasig andünsten,
  2. Kürbis zerlegen, entkernen, würfeln (der Hokkaido muss nicht geschält werden – sehr praktisch) und zugeben,
  3. Gemüsebrühe, Zitronengras, geschälten und klein gewürfelten Ingwer sowie entkernte und zerkleinerte Chilischote ebenfalls hinzufügen und aufkochen,
  4. nach etwa 15 Min. Kochzeit den Stengel Zitronengras hinausnehmen,
  5. Orangensaft hinzufügen,
  6. Pürierstab zücken und alles fein pürieren,
  7. Hafersahne oder Haferdrink zum Abrunden hinzufügen, nochmal gut umrühren und…

…guten Appetit :)!

Nachtrag: Habe die Mengenangaben oben noch etwas korrigiert: Werden etwa 250 ml Orangensaft zugegeben, kann die Menge der Brühe reduziert werden (es sollten etwa 750 ml Flüssigkeit zugegeben werden). Das Mischungsverhältnis kann man natürlich nach Geschmack variieren. Auch sind die Mengenangaben natürlich kein “Dogma”, sondern allenfalls Richtwerte.

Nachtrag 2: Wem die Zitrus-/Ingwernote zu dominant ist, reduziert Ingwer- und O-Saft entsprechend und erhöht ggf. den Brüheanteil. Auch das Zitronengras kann ggf. weggelassen werden. Ist alles Geschmackssache…

Nachtrag 3: Rezept in der Zwischenzeit “veganisiert”, aber Hafer- oder Sojasahne tun es definitiv auch.

Apropos: Colorkeys sind auch immer Geschmackssache – hier eine Variante:

Dark Art

Hautretusche – Teil 2

Endlich ist auch der zweite Teil des Tutorials zur Hautretusche fertig. Fragen oder Diskussionen zur vorgestellten Methode würden mich freuen.

Demnächst geht es dann weiter mit neuen Infrarotfotos…