Jan 3 2010

Remixe: Infrarot

Das Haus an der Ilmenau lässt mich einfach nicht los. Da ich gerade in Remixlaune war und heute etwas Zeit dafür hatte, hier ein paar Remixe von dem Motiv:

Remix 001 Remix 002 Remix 003: Auch in S/W recht nett Remix 004 - mit leichten Anklängen an Marsden Remix 005 Remix 006 mit zusätzlich optimiertem Himmel (mein Favorit)

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Dez 23 2009

Adventskalender 23

Zum Ende des Adventskalenders und passend zum Thema Weihnachten komme ich noch einmal auf die Bildbearbeitung mit Photoshop zurück.

II. Bildbearbeitung mit Photoshop

Nach wie vor erstaunlicher Beliebtheit erfreut sich die Colorkey-Technik. Dabei wird ein Farbfoto in eine monochrome, meist S/W-Aufnahme umgewandelt. Komplett? Nein: Ein – meist bildwichtiges Element – wird farbig belassen und damit besonders hervorgehoben.

Leider habe ich gerade kein Weihnachtsfoto auf der Platte (…), so dass wieder einmal eines meiner Lieblingsfotos aus dem Herbst 2007 herhalten muss. Das Motiv eignet sich zur Demonstration aber recht gut, also habe ich da wenig Skrupel…

Wer die Bildbearbeitung anhand des Originals nachvollziehen möchte, kann sich das Foto aus der fc ziehen – ach ja: Und wer Kürbissuppe mag (auch wenn die eher in den Herbst gehört…), sollte dem Rezept einmal eine Chance geben.

Hier nun das Foto:

Das Ausgangsfoto: Herbsterwachen (VII) + Rezept für KürbissuppeSchritt 1: Einstellungsebene Kanalmixer anlegen

1. Einstellungsebene Kanalmixer anlegenDas Anlegen von Einstellungsebenen sollte inzwischen leicht von der Hand gehen (s. vorangehende Teile) – auf Details verzichte ich daher an dieser Stelle.

Schritt 2: Umwandlung in S/W-Bild

Interessanter ist das Umwandeln des Farbfotos in ein S/W-Bild, die sich mit dem Kanalmixer sehr schön steuern lässt:

2. Umwandeln in S/W- bzw. GraustufenbildDie Grautöne lassen sich sehr komfortabel durch Abmischen der drei Kanäle steuern. Daher arbeite ich sehr gerne mit dem Kanalmixer und nicht mit der Funktion Bild -> Anpassen -> Sättigung verringern.

Meine S/W-Version des Fotos sah nach dem Anpassen der Kanäle so aus – zwingend ist das aber nicht:

4. S/W-FotoSchritt 3: Malen auf der Ebenenmaske

Nun wählen wir einen passenden Pinsel mit nicht allzu weicher Spitze und malen mit schwarzer Farbe auf der Ebenenmaske. Dadurch wird die Einstellungsebene an allen übermalten Stellen transparent und die ursprüngliche Version wird wieder sichtbar:

3. Malen auf der EbenenmaskeNach ein wenig simpler Pinselei…

3. Malen auf der Ebenenmaske…ist das zu betonende Element sehr schnell wieder farbig:

Das ErgebnisEinfacher als gedacht – oder?!

Shortcut des Tages (23. Dezember)

<Umschalt/Shift> + <Strg> + <u> entsättigt das Bild auf einen Schlag – nicht immer zu empfehlen, manchmal aber durchaus nützlich.

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Dez 14 2009

Adventskalender 14

Bevor ich das Kapitel Bildbearbeitung vorläufig abschließe, werden wir das zuletzt bearbeitete Bild noch ein wenig weiter optimieren und dafür auf einige der bereits dargestellten Techniken zurückgreifen.

Am 15. Dezember behandele ich abschließend noch ein Verfahren zum Nachschärfen des Bildes.

II. Bildbearbeitung mit Photoshop

Erst einmal öffnen wir aber die gestern (hoffentlich) gespeicherte Datei.

Teil 5: Optimierung des Bildes

In den folgenden Schritten legen wir erneut eine Füllebene Verlauf an und verstärken anschließend den Kontrast des Bildes (Schritt 1). Danach optimieren wir seinen Look mit der Funktion Bildberechnung (Schritt 2):

Schritt 1: Verlaufsfüllung und Gradationskurven

Das Er- und Einstellen der Füllebene Verlauf habe ich bereits am 9. Dezember erklärt. Bitte geht einfach wie dort beschrieben vor.

Zur weiteren Steigerung des Kontrastes habe ich über der Füllebene noch eine Einstellungsebene Gradationskurven (Ebene -> Neue Einstellungsebene -> Gradationskurven) angelegt und den Kontrast mittels einer leichten S-Kurve (Lichter im oberen Viertel der Kurve etwas anheben,Tiefen im unterenViertel etwas absenken) noch etwas verstärkt:

Füllebene Verlauf und Einstellungsebene GradationskurvenNun spätestens sollte die Datei im Hinblick auf spätere Änderungen der Einstellungen vonVerlauf und Gradationskurve noch einmal unter einem anderen Namen abgespeichert werden.

Schritt 2: Bildberechnung im Lab-Modus

Im Anschluss reduzieren wir das Bild auf die Hintergrundebene. Dazu klicken wir mit der rechten Maustaste auf die Hintergrundebene  in der Ebenenpalette und wählen im Kontextmenu den Punkt Auf Hintergrundebene reduzieren aus:

Auf Hintergrundebene reduzierenDann konvertieren wir das Bild in den Lab-Modus (Bild -> Modus -> Lab-Farbe):

Konvertierung in den Lab-Modus

Über Bild -> Bildberechnungen rufen wir den Dialog Bildberechnungen… auf:

Bildberechnungen

Dort wählen wir den Kanal: b, bei Modus: Weiches Licht und stellen eine Deckkraft: von ca. 70 % ein:

Einstellungen für die BildberechnungDadurch wirkt das Blau des Himmels noch intensiver, das Bild ansonsten aber eher noch wärmer – hier zumVergleich noch einmal das Bild vor der Bildberechnung:

Vorschau deaktiviertDas Ergebnis kann sich meines Erachtens sehen lassen, so dass wir nun die Einstellungen mit OK bestätigen können:

Ergebnis

Shortcuts des Tages (14. Dezember)

Mit <G> wählen wir in Photoshop das Verlaufswerkzeug oder – abhängig davon, welches der beiden zuletzt benutzt wurde – das Füllwerkzeug. Mit <Shift> + <G> können wir dann ggf. noch von dem einen Werkzeug auf das andere umschalten.

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Dez 13 2009

Adventskalender 13

II. Bildbearbeitung mit Photoshop

Am 10. Dezember hatten wir die Arbeitsfläche des Bildes oberhalb des Motivs erweitert und uns dadurch genug Platz über der Kirche geschaffen, um den linken Turm nun noch etwas erhöhen zu können.

So ungefähr sollte das Bild zuletzt ausgesehen haben:

Himmel stempeln

Teil 4: Manipulieren des Bildes

In den folgenden Schritten kopieren wir die Kirche auf eine neue Ebene und kombinieren dann die Inhalte beider Ebenen.

Schritt 3: Kirche auswählen

Die Kirche wählen wir mit der bereits beschriebenen Methode aus:

Schwellenwert einstellen usw.Allerdings wählen wir nun nicht den Farbbereich des Himmels, sondern den der Kirche aus. Oder wählen doch den Himmel aus und kehren dann die Auswahl mit der Tastenkombination <Strg> + <I> einfach um – ist egal:

Auswahl umkehren wählt nun die dunklen Bereiche des Bildes ausSchritt 4: Kirche kopieren und ausblenden

Mit der Tastenkombination <Strg> + <J> kopieren wir nun die ausgewählte Kirche auf eine neue Ebene oberhalb unserer Hintergrundebene:

<Strg> + <J> kopiert ausgewählten Bereich auf neue EbeneDie Kopie blenden wir nun mit einer schwarzen Ebenenmaske (z. B. über Ebene -> Ebenenmaske -> Alles ausblenden) aus.

Schritt 5: Turm sichtbar machen und verschieben

Mit einem weißen Pinsel malen wir dann auf der Ebenenmaske (!) und machen so einen Teil des Turms wieder sichtbar. Danach verschieben wir den Teil (genauer: die ganze Ebene, aber die sieht man ohnehin nicht) mit dem Verschieben-Werkzeug dorthin, wo wir ihn letztlich haben möchten:

Kopie verschiebenSchritt 6: Feinarbeiten

Abschließend malen wir – ebenfalls auf der Ebenenmaske – so lange mit weißer und schwarzer Farbe, bis der ursprüngliche Turm und seine nach oben verschobene Kopie schön ineinander übergehen. Da nun noch Teile des Turms auf der Hintergrundebene unter der Kopie hervorragen, stempeln wir die auf der Hintergrundebene einfach weg:

So könnte die Kirche auch aussehenZugegeben: Das hätte man auch anders machen und sicher auch einfacher haben können – aus didaktischen Gründen (die vorher beschriebenen Techniken konnten so noch einmal wiederholt und damit geübt werden) habe ich mich aber für die beschriebenen Schritte entschieden.

Alternativ hätte die Hintergrundebene auch komplett kopiert werden können (ohne den Aufwand mit der Auswahl zu betreiben) – um eine wenig Stempelei wäre man aber auch dann nicht herumgekommen.

Etwas seltsam sieht der Turm natürlich noch aus. Das ist letztlich aber alles nicht so wichtig, denn es geht hier nur darum, verschiedene Bearbeitungstechniken zu erproben – und nicht darum, meine Urlaubsfotos zu manipulieren…

Wer es genauer haben möchte, kann nun noch das zum Teil sichtbare Turmfenster (bzw. dessen unteren Teil) mit kopierten Steinen überdecken – die dafür nötigen Techniken kennt Ihr nun.

Shortcut des Tages (13. Dezember)

<Strg> + <J> kopiert in Photoshop die ausgewählte Ebene oder den davon ausgewählten Teil auf eine neue Ebene, die im Ebenenstapel über der kopierten Ebene liegt.

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Dez 7 2009

Adventskalender 07

II. Bildbearbeitung mit Photoshop

Heute öffnen wir erst einmal das gestern hoffentlich als *.psd-Datei abgespeicherte Bild. Mit der Tastenkombination <Strg> + 0 [null] können wir es dann noch in den Arbeitsbereich von Photoshop einpassen.

Teil 2: Reparieren des Himmels

Bevor es mit einer schnellen und schmutzigen Auswahltechnik weitergeht, reparieren wir schnell noch den Himmel. Mich zumindest stört die links oben in das Bild ragende Ecke eines Daches. Zum Glück lässt sich sowas recht einfach beheben.

Dazu wählen wir in Photoshop das Reparatur-Pinsel-Werkzeug (Shortcut: J) aus:

Teil 2: Reparatur des HimmelsDas Werkzeug wird durch ein kleines Pflaster symbolisiert. Das kleine schwarze Dreieck in der rechten unteren Ecke des Werkzeugsymbols zeigt, dass sich über die Schaltfläche auch noch andere Reparaturwerkzeuge aufrufen lassen. Ein Klick mit der rechten Maustaste auf das Feld ruft ein entsprechendes Kontextmenu auf.

Schritt 1: Probe nehmen

Wir arbeiten aber erst einmal nur mit dem Reparatur-Pinsel-Werkzeug und nehmen dafür zuerst eine Probe aus dem Himmel neben der Dachecke. Dazu klicken wir bei gedrückter <Alt>-Taste (der Mauszeiger verändert sich dabei zu einer Art Fadenkreuz) auf den Himmel:

Schritt 1: Probe nehmen

Schritt 2: Stempeln

Dann stellen wir den Durchmesser der Werkzeugspitze hinreichend groß (ca. 400 Px) ein und “stempeln” einfach über die Dachecke:

Schritt 2: StempelnAnders als beim einfachen Kopierstempel-Werkzeug werden hier nicht einfach Pixel 1:1 kopiert. Quell- und Zielpixel werden stattdessen miteinander verrechnet, so dass (ggf. erst nach mehrfachem Stempeln) ein stufenloser Übergang zwischen reparierter Fläche und umgebendem Himmel entstehen und die Reparatur dadurch nicht mehr zu erkennen sein sollte.

Wenn es mit dem Werkzeug nicht so gut gelingt, könnt Ihr auch gerne die anderen drei beiden (das Rote-Augen-Werkzeug klammern wir hier besser aus…) ausprobieren.

Womit auch immer: Am Ende sollte die Dachecke entfernt worden sein, damit wir uns morgen weiter mit dem Himmel beschäftigen können.

Shortcut des Tages (7. Dezember)

Die Taste J wählt in Photoshop das Reparatur-Pinsel-Werkzeug aus.

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